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ist die heute übliche Bezeichnung für die Gruppe der Instrumente im modernen Orchester, zu der die Trompeten (Heinz della Torre),
Waldhörner (René Sachs),
Posaunen (Philipp Powell),
Tuben und verwandte Instrumente zählen.
Charakteristisches Merkmal dieser Instrumentengruppe ist
die Art der Klangerzeugung,
bei der die Lippen des Spielers die Rolle einer Gegenschlag-Zunge übernehmen.
Die Lippenschwingungen, die einen breiten Fächer von Teiltönen anregen,
übertragen sich auf die Luftsäule im Messingrohr.
Die Blasinstrumente sind dadurch gekennzeichnet,
dass die für die Übertragung der Töne so wesentlich beteiligte Luft
direkt angeregt wird. Diese Instrumente sind im Prinzip Rohre aus dünnem
Messingblech, entweder vorwiegend zylindrisch (Trompete, Posaune)
oder konisch (Hörner, Tuben). Das Metall hat im Vergleich zur Beschaffenheit
des Mundstücks und zur Bohrung des Instruments weniger Bedeutung für den Klang.
Die Tonerzeugung erfolgt bei allen nach demselben Prinzip über das Mundstück.
Die Blechblasinstrumente trifft man in allen Stilrichtungen der Musik an.
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