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Buchtipps

Lektüretipps für Jugendliche

Hier findest du Lektüretipps sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Lehrpersonen.
 
Wenn du auch einen Tipp für die anderen abgeben möchtest, melde dich bei Y. Kanele.
 
Verschiedene Klassen haben mit ihren Deutschlehrern und -lehrerinnen eine ganze Anzahl von Jugendbüchern getestet und beurteilt.  
Lustig ist es natürlich, wenn du das eine oder andere Buch aus dieser Auswahl schon gelesen hast. Dann kannst du dein Urteil mit dem hier vergleichen. Sonst raten wir dir, die Bücher selber zu lesen (mindestens die mit den vielen Sternen) und dir selber ein Bild zu machen.
 

Legende:
 
*****Unbedingt lesen!!
****Gutes Buch!
***Empfehlenswert
**Na ja
*Zeitverschwendung

 
Robert Louis StevensonDie Schatzinsel*****
Christoph WortbergNovembernacht****
Brigitte BlobelDie Nächte von Beirut****
Michael EndeMomo****
Christopher RossDas Geheimnis der Wölfe****
Stephen KingDas Mädchen*****
Agatha Christie16 Uhr 50 ab Paddington****
Marilyn SachsLaura - ein unmögliches Mädchen****
Michael SpoonerGefahr am Green River****
Susanne KellerPer E-mail in den siebten Himmel*****
Eoin ColferArtemis Fowl*****
Paul StewartTWIG****
Ulrike SchweikertDas Jahr der Verschwörer****
Jane MitchellUnd über uns der Sternenhimmel***
Karl NeumannUlrike*****
Federica de CescoShana, das Wolfsmädchen****
Flavia BujorDas Orakel von Oonagh *****
Alfred HitchcockDie drei ??? und das Labyrinth der Götter****
Peter BerlingDie Kinder des Gral****
Cornelia FunkeDer Herr der Diebe****
J.R.R. TolkienDer kleine Hobbit****
Meggin CabotPlötzlich Prinzessin****
David PatneaudeNiemand hat etwas gesehen****
Federica de CescoMari reitet wie der Wind****

 
 
Orlev, UriDie Insel in der Vogelstrasse (1)****
Orlev, UriDie Insel in der Vogelstrasse (2)****
de Cesco, FedericaFelicitas und das Geheimnis im Keller****
Eliot, GinnySchnell wie der Wind*****
Obermüller, Klara18, und schon am Ende?***
Egli, Werner J. Nur einer kehrt zurück*****
Griffiths, HelenHexentochter***
Pierce, TamoraEmelan - Im Reich der Magie****
Hohlbein, WolfgangIm Tal der Giganten****
Mazer, HarryWer ist Eddie Leonhard?**
de Cesco, FedericaDas goldene Pferd****
von Poser, CasparVom Teufel besessen****
Krauth, Carol und NigelIch dachte, man küsst mit den Lippen***
Jacobsson, A., und Olsson, S.Berts haarsträubende Katastrophen****
Egli, Werner J.Schnee im Sommer*****
Vernes, JulesVon der Erde zum Mond
Vernes, JulesIn 80 Tagen um die Welt
Tetzner, LisaDie schwarzen Brüder
Schädelin, KlausMein Name ist Eugen
Saint ExupéryDer kleine Prinz
Lagerlöf, SelmaNils Holgersson
Kipling, RudyardDas Dschungelbuch
Hemingway, ErnestDer alte Mann und das Meer
Frank, AnneDas Tagebuch der Anne Frank
Ende, MichaelMomo
Defoe, DanielRobinson Crusoe
Beecher-Stowe, HarrietOnkel Toms Hütte
 
 

Rezensierte Jugendbücher der Klasse 1g KSOe (FS2004):
 
Robert Louis Stevenson: Die Schatzinsel (*****)
Jim Hawkins, ein 13-jähriger Knabe, lebt an der englischen Küste, wo sein todkranker Vater und seine Mutter eine Gastwirtschaft betreiben. Nach dem Tod eines alten Seebären, der früher unter dem Piratenkapitän Flint gedient hat, findet Jim in dessen Seemannstruhe unter anderem eine Schatzkarte, hinter welcher auch die ehemalige Crew des Kapitäns her ist. Dank der Hilfe von Zollbeamten gelingt es den grausamen Seeleute nicht, die Karte an sich zu bringen.
Unterdessen hat Jim den Richter und Arzt Doktor Livesey sowie den Grossgrundbesitzer Baron Trelawney über seinen geheimnisvollen Fund informiert. Gemeinsam beschliessen sie selber nach dem Schatz zu suchen und stellen für diese Expedition eine Mannschaft mit erfahrenen Seeleuten zusammen. Auf der Schiffsfahrt scheint anfangs alles beim Besten zu sein, bis Jim ein Gespräch belauscht und erfährt, dass die halbe Mannschaft aus Piraten besteht. John Silver ist der Anführer und will mit seiner Bande das Schiff kapern und den Schatz an sich bringen. Für Jim und Dr. Livesey wird die Fahrt zum Horrortrip. Als sie die Schatzinsel erreichen, kommt es zu wilden Kämpfen zwischen den Piraten und der übrigen Mannschaft, welche zu Jim und Dr. Livesey hält.
Die spannende Erzählung um den Piratenschatz erschien 1833 und machte den Autor Robert Louis Stevenson auf einen Schlag berühmt. Die Geschichte ist in der Ich-Form aus der Sicht des jungen Jim Hawkins. Die Geldgier und Kaltblütigkeit der Piraten und die List, mit welcher Jim und seine Freunde sich durchschlagen, macht das Buch bis zur letzten Seite spannend.
Ich finde dieses Buch sehr gut. Die faszinierenden Abenteuer aber auch die einzelnen Personen sind sehr treffend beschrieben. Ich empfehle es jedem sehr, der Abenteuer und Piratengeschichten liebt.
von Alain Stauber, Klasse 1g (FS 2004)  
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Christoph Wortberg: Novembernacht (****)
"Der Eichensarg steht vor dem Altar in einem Meer aus Blumen. Der süssliche Duft weisser Lilien erfüllt die romanische Klosterkirche. Der Deckel ist geschlossen. Er ist jetzt fertig für die letzte Reise. Auf die Altarstufen haben sie ein Foto gestellt mit einem schwarzen Trauerflor. Das Gesicht darauf lacht - verschmitzt, fröhlich, unbeschwert. Ein Blick in die Zukunft. Wie ein Versprechen. Aber dieses Versprechen ist nicht eingelöst worden. Diese Zukunft ist vorbei, ehe sie begonnen hat. Roman ist tot!"
Für Julia bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr bester Freund, Roman, aus dem Klosterinternat, im Koma liegt. Doch es kommt noch schlimmer: Roman schafft es nicht und stirbt einige Tage später. Noch ist die Todesursache unklar, bis die Polizei einen Abschiedsbrief von Roman und in seinem Körper eine berdosis an Drogen findet. Für alle ist die Sache sonnenklar: Roman hatte sich selbst das Leben genommen! Julia jedoch kann es nicht fassen und glaubt nicht daran. Sie ist fest von einem Mord überzeugt und nimmt die Ermittlungen selbst in die Hand. Doch plötzlich erhält Julia einen anonymen Brief, in dem zu lesen ist, dass Romans Abschiedsbrief eine Fälschung sei. Hatte Julia also doch Recht gehabt und Roman wurde ermordet? Die Angelegenheit wird immer mysteriöser...
Ich empfehle dieses Buch allen Krimifreunden unter euch, die Nervenkitzel, Spannung pur und einen lebhaften und mitreissenden Schreibstil mögen. Ihr findet dieses Buch übrigens auch in der Mediothek der KSOe. Ich wünsche euch viel Vergnügen und spannende Lesestunden!
Von Céline Spillmann, Klasse 1g (FS 2004)  
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Brigitte Blobel: Die Nächte von Beirut (****)
Mit "Die Nächte von Beirut", ist es Brigitte Blobel gelungen, ein Buch zu schreiben, das ein Reiseführer und eine bewegende Liebesgeschichte zugleich ist. Den Hintergrund dieser mitreissenden Story bildet der Nahost-Konflikt.
Der Starjournalist Max Maron nimmt seine 16-jährige Tochter, die sich nicht sehr gut mit ihrem Vater versteht, mit nach Beirut in den Libanon. Er will dort eine heisse Geschichte über den Terrorismus recherchieren. Leslie ist sauer und Beirut ist zunächst nur schrecklich, doch dann stürzt sie sich in das Leben dieser Stadt am Meer. Im Beach-Club trifft sie Bertrand, einen jungen, gut aussehenden Franzosen. Gemeinsam verbringen sie wunderschöne Tage (und Nächte) in Beirut. Leslie schwebt auf Wolke Nummer 7 und versteht sich langsam besser mit ihrem Vater. Doch dann verschwindet dieser ohne eine Nachricht zu hinterlassen und die eigenartigen Anrufe auf ihrem Handy reissen sie jäh aus ihrem Glückszustand. Zusammen mit Bertrand macht sie sich auf die gefährliche Suche nach ihrem Vater. Dabei geraten sie in tödliche Gefahr.
Ich finde "Die Nächte von Beirut" ein spannendes und lesenswertes Buch für junge Menschen, aber auch für Erwachsene. Nebenbei erfährt man viel von der Stadt Beirut und der Politik.
Von Fiona Stahlhut, Klasse 1g (FS 2004)  
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Michael Ende: Momo (****)
Dieses Buch handelt von einem kleinen Mädchen namens Momo, die eine besondere Fähigkeit besitzt: niemand kann den Menschen so gut zuhören wie sie. Sie lebt ganz allein in einem alten Amphitheater und wird täglich von ihren beiden besten Freunden: Gigi, dem Fremdenführer, und Beppo, dem Strassenkehrer, besucht.
Eines Tages tauchen seltsame graue Herren überall in der Stadt auf. Sie haben einen mysteriösen Plan, bei dem sie es auf die Zeit der Menschen abgesehen haben. Dieser Plan zerstört auch die Freundschaft zwischen Momo und ihren Freunden.
Wird Momo es schaffen, die grauen Herren zu stoppen? Werden sich Momos Freunde jemals wieder Zeit nehmen, um Momo alles zu erzählen? Diese Geschichte nimmt Bezug auf die Hektik und Zeitknappheit des realen Alltags. Ich empfehle sie jedem, der sich Zeit nehmen möchte, eine spannende Geschichte zu lesen, ob jung oder alt.
Von Jara Sollberger, Klasse 1g (FS 2004)  
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Christopher Ross: Das Geheimnis der Wölfe (****)
Jessy Bernett ist ein junges Mädchen, das alleine mit ihrer Mutter in der kanadischen Wildnis lebt. Die Mutter ist Polizistin und hat einen guten Job, eine gesicherte Zukunft. Aber alles wird auf den Kopf gestellt, als sie nach einer Nachtschicht heimkehrt und Schreckliches zu berichten hat: Zwei Bankräuber haben wegen einer läppischen Summe von 5000 Dollar eine Kasiererin brutal niedergeschossen und sind in den Norden geflohen! Seit diesem Morgen hat sich alles für Jessy verändert: sie hat sich verliebt und lebt in ständiger Angst um ihre Mutter, denn diese arbeitet am Fall der beiden Mörder. Als ihre Mutter eines Nachts nach einer Suchexpedition nicht wieder heimkehrt, ist ihr klar, sie muss den Wölfen in die Wildnis folgen und ihre Mutter suchen. Wird es ihr gelingen, ihre Mutter und die Bankräuber aufzuspüren?
Ein spannender Roman über die wunderschöne Landschaft Kanadas und die Geheimnisse der Wölfe.
Von Julia Aregger, Klasse 1g (FS 2004)  
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Stephen King: Das Mädchen (*****)
Am Samstag macht Trisha wie jeden Samstag einen Ausflug mit ihrer Familie. Diesmal geht es in die Wälder der White Mountains (USA).
Doch das sind keine kleinen Schweizerwäldchen, sondern echte, riesige, die sich über viele Hektaren erstrecken. Trishas Mutter und ihr Bruder Pete streiten sich wieder einmal und lassen Trisha links liegen, die dringend aufs Klo muss. So geht sie einfach vom Weg und spaziert in den Wald. Schliesslich findet sie einen Platz, der geeignet ist und macht ihr Geschäft, doch nun findet sie nicht mehr zurück. Es beginnt ein langer Irrweg durch die Wälder. Langsam wird es Nacht und ihr wird kalt. "Ganz ruhig, man wird mich finden", beruhigt sie sich. Sie sucht sich einen Schlafplatz unter einem Baumstamm. Mitten in der Nacht wacht sie auf. Wer ist da? Sie spürt, dass sie beobachtet wird, hört ein Knacken."Es" kommt näher. "Es" will sie holen. Sie betet. Und plötzlich, es scheint, als ob "Es" sie verschonen wollte, entfernen sich die Geräusche. Doch der Alptraum geht weiter und immer wieder spürt sie die Anwesenheit von "Es". Wer ist "Es"? Und kommt Trisha je wieder aus dieser Hölle heraus?
Meine Meinung zu diesem Buch. Dieses Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen. Ich konnte richtig fühlen, wie ich in diesem Wald war, konnte die Anwesenheit von "Es" richtig spüren, fühlte mich beobachtet. Das ist ein echt gelungenes Buch.
Von Jasmin Hangartner, Klasse 1g (FS 2004)  
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Agatha Christie: 16 Uhr 50 ab Paddington (****)
"Miss Marple" ist die zweite berühmte Hauptfigur (nach Hercule Poirot) von Agatha Christie. Sie entstand nach der Vorlage von Agathas Grossmutter.
Misses McGillicuddy beobachtete, wie in einem Zug eine junge Frau ermordet wurde. Doch da die Polizei keine Leiche finden kann, glaubt ihr niemand. Nur Miss Marple zweifelt keine Sekunde an den Worten ihrer Freundin. Sie ahnt, dass es sich hier um ein ganz besonders raffiniertes Verbrechen handelt und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Tatsächlich findet sie am Bahndamm Spuren, die zum Anwesen der Familie Crackenthorpes führen. Plötzlich wird die Leiche entdeckt und alle Crackenthorpes stehen unter Mordverdacht! Die Verhöre der Polizei führen zu nichts, da niemand die Tote zu kennen scheint. Als zwei weitere Morde geschehen, ist für Miss Marple klar, dass sie schnell handeln muss.
Ich fand dieses Buch ziemlich spannend und unterhaltsam. Man kann bis zum Ende mitraten, wer der Täter ist, denn fast alle Leute sind verdächtig.
Ich empfehle es allen Agatha-Christie-Fans und allen, die gerne einen spannenden Krimi lesen.  
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Marilyn Sachs: Laura - ein unmögliches Mädchen (****)
Laura sass todunglücklich in einem Omnibus und fuhr mit anderen Mädchen in ein Sommercamp (ihre Mutter hatte einen schweren Autounfall). Sie beneidete ihre kleinere Schwester Jenny, denn sie war beliebter als Laura und freute sich riesig auf das Lager. Es lief gar nicht gut für Laura. Sie wurde von ihrer neuen Freundin Anne getrennt, verstauchte sich den Fuss und ihre Leiterin mochte sie nicht....
Marilyn Sachs schreibt lebendig, anschaulich und spontan. Mich hat dieses Buch interessiert, weil es einen beim Lesen richtig packt. Es hat eigentlich keine langweiligen Stellen. Ich empfehle es allen, die sich für Lagerleben und Mädchenprobleme interessieren. Natürlich auch allen anderen.
Von Laura Thommen, Klasse 1g (FS 2004)  
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Michael Spooner: Gefahr am Green River (****)
Daniel, ein Junge aus Westport, wird eines Abends geweckt und es wird ihm gesagt, dass er seinen Vater finden muss. So macht er sich am nächsten Tag auf den Weg seinen Vater zu suchen. Nach vielen Abenteuern, Begegnungen mit einem Banditen namens Haggard und neu gefundenen Freunden (z.B. Clyman, einem Mountainman, Johnny, einem Ex-Sklaven, und Rosalie, seiner Freundin) wird er von Thompson Haggard, seinem Onkel, entführt, der ihn direkt ins Lager seines Bosses bringt. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass der Boss Daniels Vater Etienne ist. Da ich aber noch nicht allzu viel verraten will, müsst ihr den Schluss selber lesen. Michael Spooner schreibt die Geschichte sehr spannend und gefühlvoll. Vor allem der Schluss ist eine exzellente Idee. Es gibt keine Kritikpunkte! Deshalb empfehle ich das Buch allen, die spannende Westerngeschichten mögen.
Von Marcel Herwehe, Klasse 1g (FS 2004)  
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Susanne Keller: Per E-mail in den siebten Himmel (*****)
Chess, die so heisst, da sie gerne Schach spielt, ist gerade mit ihrer Familie an einen neuen Ort gezogen. Sie hat überhaupt keine Lust, dort zu wohnen. Frau Bremer hilft der Familie, sich am neuen Ort schnell zurechtzufinden. Als sie erfährt, dass Chess gerne Schach spielt, empfiehlt sie ihr ein Turnier, welches die ganze Nacht über dauert. Chess will da jedoch nicht hin und lehnt die Einladung von Lukas, Frau Bremers Neffen, ab. Er und Chess bleiben jedoch in Kontakt. Per E-mail versteht sich.
Eines Tages fällt Chess ein Fussballbild ihres Bruders in die Hand, worauf ein wunderschönes von Locken umrahmtes Gesicht zu sehen ist. "Paolo Maldini, Italia" steht darunter. Ein paar Tage später, als sie mit dem Fahrrad von der Schule nach Hause fährt, stösst sie mit einem Jungen zusammen. Sie hört nur noch das Quietschen der Bremsen. Als sie aufstehen will, beugt sich das gleiche Gesicht über sie wie auf dem Fussballbild. Wie in Trance geht sie nach Hause.
An einem Morgen bekommt Chess eine schreckliche Nachricht. Lukas, mit dem sie bisher nur Kontakt über E-mail hatte, ist mit dem Motorrad gegen einen Betonpfeiler gefahren. Chess beschliesst nach der Schule sofort ins Krankenhaus zu fahren. Dort angekommen trifft sie fast der Schlag. In einem Bett liegt der Paolo Maldini, der sie fast überfahren hätte. Lukas und Paolo sind dieselbe Person. Die beiden spielen eine Partie Schach und danach zieht Lukas sie aufs Bett. Sie schauen sich tief in die Augen und geben sich einen Kuss.
So endet dieses Buch und ich finde es einen schönen Schluss. Der Anfang ist jedoch schon früh vorauszusehen. Im Ganzen ist dieses Buch aber sehr gelungen und ich empfehle es allen, die gerne Liebesgeschichten lesen.
Von Marisol Keller, Klasse 1g (FS 2004)  
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Eoin Colfer: Artemis Fowl (*****)
Artemis' Vater hatte das ganze Vermögen der Familie mit einer ganz normalen Geschäftsidee auf Spiel gesetzt, denn ansonsten widmet sich die Familie Fowl nur kriminellen Aktivitäten. Doch das Schiff mit der Ladung wird von der russischen Mafia in die Luft gesprengt und der Vater gilt als verschollen. Ab diesem Zeitpunkt konnten sich die Fowls nicht mehr zu den Milliardären zählen.
Als der Sohn Artemis Fowl der Zweite zwölf Jahre alt war, beschloss er das Vermögen wieder auf den üblichen Stand zu bringen. Die Eigenschaften dazu hatte er bestimmt: er verfügte über die Intelligenz eines Erwachsenen und er trickste jeden aus, dem er begegnete! Es war nicht selten, dass die Psychologen, die ihn untersuchten, in ihren eigenen Irrenhäusern landeten.
Als er durchs Internet surfte, fand er vereinzelte Informationen über ein Volk, das nur in Sagen lebte, dem Erdvolk. Doch Artemis Fowl wusste, dass es mehr als nur eine Sage war. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um ein Volk voller Magie. Mit Elfen, Trollen und Zwergen. Artemis entführte eine der Elfen, es war Holly Short, mit Hilfe seines Dieners Butler. Er hielt sie als Geisel fest und verlangte eine Tonne feinstes Feengold als Lösegeld. Doch wie sich herausstellte, war das Erdvolk nicht unbedingt ein leichter Gegner. Es entspinnt sich ein Kampf um Leben und Tod in Fowl Manor, der Festung von Artemis...
Dieses Buch finde ich sehr spannend! Es hat von allem etwas drin; von modernster Technik bis zu altmodischen Kampftechniken. Es ist eine Art "Fantasy-Märchen-Thriller".
Von Michel Meier, Klasse 1g (FS 2004)  
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Paul Stewart: TWIG (****)
Paul Stewart wurde 1955 geboren. Er war Lehrer und gab seinen Beruf fürs Schreiben auf. Die Klippenland-Chroniken (die vier Twig Bücher) waren die erfolgreichsten Jugendbücher von Paul Stewart. Die Bilder wurden von Pauls Freund Chris Riddell gemalt, beide leben heute in Brighton.
Twig wurde als Baby ausgesetzt, er wurde von einer Trollfamilie adoptiert. Seine Bestimmung war es aber, den tödlichen und gefährlichen Dunkelwald, in dem das Trolldorf liegt, zu verlassen, ein Himmelspirat zu werden und die fliegende Stadt Sankta Phrax mehrmals zu retten. Ob er es schafft, steht durch Lesen des Buches zum Herausfinden bereit. Die Bücher sind in angenehmer Schriftgrösse geschrieben und werden durch tolle Bilder von Chris Riddell gut ergänzt.
Viel Spass beim Lesen dieser Bücher!
Von Roben Steger, Klasse 1g (FS 2004)  
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Ulrike Schweikert: Das Jahr der Verschwörer (****)
Ulrike Schweikert wurde 1966 in Schwäbisch Hall geboren. Die Geschichte ihrer Heimatstadt inspirierte sie, ihr erstes Buch zu schreiben, einen Roman für Erwachsene, dem bald darauf weitere folgten. "Das Jahr der Verschwörer" ist ihr erstes Jugendbuch.
Die Geschichte spielt in Schwäbisch Hall im Frühjahr 1450: Jos ist ein junger Siedersknecht (Arbeiter in einer Solquelle), der viel arbeitet, um seine Mutter und seine Geschwister durchzubringen. Um ihn herum geschehen merkwürdige und beunruhigende Dinge. Die Bettelkinder, die sonst immer auf der Strasse anzutreffen sind, verschwinden plötzlich und spurlos. Ausserdem wird ein Junker (Adliger im Spätmittelalter) ermordet und Stefan, der Freund von Jos, ertrinkt. Auch taucht unerwarteter Weise ein mysteriöser Mönch auf. Alle Spuren führen zum nahe gelegenen Kloster Gnadental, das wesentliche Anteile an den Salzquellen hat.
Ich habe das Buch ausgewählt, weil mich der Titel auf Anhieb ansprach, denn ich fand ihn interessant und spannend. Auch war die Kurzzusammenfassung auf dem Umschlagrücken fesselnd. Die Story ist realistisch geschrieben und basiert auf historischen Tatsachen. Im Grossen und Ganzen ein überdurchschnittlich gutes Buch. Teilweise sind die Gespräche jedoch ein wenig zu langatmig, was allerdings wohl der damaligen Zeit entsprach.
Ich empfehle es jedem, der gerne historische Romane liest.
Von Sebastian Andres, Klasse 1g (FS 2004)  
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Jane Mitchell: Und über uns der Sternenhimmel (***)
"Die Hupe kommt immer näher, tönt immer lauter in unseren Ohren. Die Lichter werden immer heller, kommen immer dichter heran."
Nach einem tragischen Autounfall wird der 15-jährige Tony in das Reha-Zentrum bei Lismore gebracht. Er liegt lange Zeit im Koma und als er wieder aufwacht, hilft ihm vor allem Stephen, dass es ihm wieder besser geht, obwohl der eigentlich noch schlimmer dran ist als er. Ein langer und anstrengender Weg zurück zur Normalität steht Tony noch bevor. Doch inzwischen geht es Stephen immer schlechter und selbst die einfachsten Dinge, wie zum Beispiel zu essen, werden zum unüberwindbaren Hindernis. Trotz allem erfüllen sich die beiden einen Traum: Sie gründen die Lismore-Band Stillstand der Sterne.
Ein besonderes Buch das sich vor allem auf die Gefühle von Tony, aber auch auf die von Stephen konzentriert. Es beschreibt äuerst genau den mühsamen Weg der Besserung, den Tony zu gehen hat. Ich persönlich finde, dass das Buch teilweise etwas zu langatmig ist und man das Ende früh voraussehen kann.
Für meinen Geschmack ein mittelmäiges Buch. Wer jedoch gerne Bücher liest, die eher traurig sind und von menschlichen Schicksalen handeln, dem müsste dieses Buch gefallen.
Von Sebastian Andres, Klasse 1g (FS 2004)  
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Karl Neumann: Ulrike (*****)
Ulrike Sebald, 15 Jahre alt, wohnt in Kienwerder und ist ein Schwimm-Ass.
Nun geht auch endlich ihr langjähriger Traum in Erfüllung: Sie darf auf die Sportschule.
Es dauert jedoch nicht lange, bis sie schon wieder rausfliegt. Nicht etwa weil sie zu schlecht ist, nein, sie war sogar eine der Besten, aber sie schlich sich eines Nachts mit ihren Zimmergenossinnen aus dem Internat und wurde erwischt. Nun ist sie wieder zu Hause und trainiert mit ihrem alten Trainer. Auch mit Steffen, ihrem alten Schwimmkollegen, versteht sie sich mehr als nur gut. Die beiden werden bald ein Paar und unterrichten gemeinsam die jüngeren Schwimmerinnen und Schwimmer, die "Sprotten". Jedoch geht es bei ihr zu Hause nicht so rund. Sie hat oft Streit mit ihrer Mutter, welche einen neuen Freund hat, den Ulrike nicht akzeptiert. Als sie jedoch erfährt, dass Wilhelm, Muttis Freund, der Meister von Steffen und noch dazu ein sehr netter Mann ist, hat sie nichts mehr gegen einen Umzug. Wilhelm und Ulrikes Mutter heiraten bald. Kurz darauf macht Ulrike mit Steffen eine Radtour zu ihrer Oma. Als sie wieder heimkehren, muss Steffen sofort ins Krankenhaus. Sein Bein muss amputiert werden. Er hatte schon immer Schmerzen im Knie gehabt, ist aber nie zum Arzt gegangen. Nun muss es schnell gehen. Er hat grosse Angst, doch Ulrike hält zu ihm. Schnell lernt er mit einer Prothese gehen und die beiden leben glücklich zusammen für immer und ewig.
Das Buch war spannend von der ersten Seite an bis zum Schluss. Es ist ein Buch für Mädchen, besonders für Sportmädchen, ganz egal welche Sportart sie betreiben. Im Buch geht es um eine Schwimmerin. Man kann sie aber genau so gut durch eine Reiterin, Tennis-Spielerin, Tänzerin oder Fussballerin ersetzen. Mir hat besonders gut gefallen, wie real der Autor schreibt. Es ist direkt aus dem Leben gegriffen und man könnte meinen, dass diese Geschichte gerade erst dem Nachbarsmädchen passiert ist.
Von Susanne Markendorf, Klasse 1g (FS 2004)  
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Federica de Cesco: Shana, das Wolfsmädchen (****)
Shana ist ein Indianermädchen und hat es mit ihrem Vater überhaupt nicht leicht. Sie wird vor allem wütend, als der Vater das kostbare Kleid ihrer verstorbenen Mutter verkauft. Als sie in der Schule die neue Lehrerin Lela erhält, entdeckt sie Shanas musikalisches Talent und unterrichtet sie im Violinspiel. Für Shana wird es sofort das Wichtigste im Leben. Ihr bietet sich bald eine Gelegenheit, mit der Musik Karriere zu machen. Sie muss aber sehr viel üben und es wird streng. Als auch noch Lela stirbt, übt sie immer im Wald, wie es auch Lela immer gerne gemacht hatte. Dort findet sie eine anhängliche Wölfin als Begleiterin.
Für sie ist es ein Schock, als sie erfährt, dass ihr Vater das kostbare Instrument verkauft hat. Doch sie will es zurück haben...
Von Tiziana Giuffrida, Klasse 1g (FS 2004)  
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Flavia Bujor: Das Orakel von Oonagh (*****)
Drei völlig verschiedene Mädchen, Jade, Opale und Ambre, bekommen an ihrem 14. Geburtstag je den zu ihrem Namen passenden Stein, und eine Geschichte, die sie nicht richtig glauben wollen, überreicht. Die drei stehen vor einer grossen Aufgabe, die sie nur gemeinsam bewältigen können. Sie machen sich auf den Weg in eine ihnen unbekannte magische Welt. Und dann gibt es da noch den Rat der Zwölf mit grausamen Absichten... Eine dichte Freundschaft wächst auf dem Weg zum Orakel, das ihnen die mit ihrem Namensstein verbundene Prophezeiung mitteilen wird, aber dennoch heisst es, sie seien Feindinnen?! Wird sich die Prophezeiung erfüllen? Wird eine die Gabe entdecken, die alles retten wird? Wird eine den Erwählten erkennen, der allein das Land von seiner Last befreien kann? Und wird die Dritte alle in den Tod führen? Drei Mädchen - drei Steine, eine Aufgabe ein Ziel eine Freundschaft.
Alle, die ein bisschen märchenhafte Romane mögen, werden dieses Buch lieben. Ein Buch voller Spannung und überraschender Wendungen, aber auch eine Reise in das Innerste eines Menschen. Ein Buch über das, was die ganze Welt zusammenhält: DIE HOFFNUNG. 115 Seiten Gefühle, Magie, Spannung.
Kaum zu glauben! Dieses fabelhafte Buch hat die in Paris lebende, heute 14-jährige, Flavia Bujor mit 12 Jahren zu schreiben begonnen und hat es mit 13 abgeschlossen. Bevor ihre Französischlehrerin dieses faszinierende Buch Verlagen anbot, verteilte sie es an Klassenkameradinnen als Fortsetzungsroman.
Von Viviane Palm, Klasse 1g (FS 2004)  
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Alfred Hitchcock: Die drei ??? und das Labyrinth der Götter (****)
Dies ist einer der 117 Fälle der drei ???, bei dem sie besonders viel überlegen müssen. Alles beginnt mit einem Fahrradrennen zwischen Peter und Bob. Kurz vor dem Ziel blickt Peter, der Erstplazierte, zurück und fährt deshalb in einen Stein. In hohem Bogen landet er auf der Strasse. Bob bringt ihn sofort in die Zentrale und verpflegt ihn. Darauf läutet das Telefon. Bob nimmt ab und hört die Stimme von Peters Vater. Der Vater meldet, dass er einen neuen Fall für sie habe. Und schon sind sie wieder in ihrem Element. Es geht um die Affäre Truman. Ihre Aufgabe in diesem Buch ist es, einen Film zu finden, der vom Regisseur Edward Truman versteckt wurde. Keiner weiss, wo er ist, nicht einmal der Sohn des Regisseurs. Es dauert sehr lange und ist eine sehr mühsame Suche. Alles zögert sich noch heraus, als auch noch die Journalistin Michelle Shoemaker dazukommt, die die drei Detektive einmal sogar bis zu ihnen nach Hause verfolgt. Die Recherchen gehen aber trotzdem weiter. Keiner weiss eine Lösung, bis sie darauf stossen, dass zwischen den Götter-Statuen im Gartenlabyrinth und dem riesigen Planetarium im Haus von Stanley Truman ein Zusammenhang besteht. Doch es bleiben immer noch weitere Rätsel zu lösen. Zum Schluss kommt es ganz anders, als man denkt.
Ich finde dieses eines der besten drei ??? Bücher. Es passiert so viel, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen kann. Es ist auch ein lehrreiches Buch. Man erfährt einiges über die Römischen und Griechischen Götter.
Von Yannick Kessler, Klasse 1g (FS 2004)  
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Peter Berling: Die Kinder des Gral (****)
In memoriam infantium ex anguine regali Dem Andenken der Kinder aus königlichem Blut (William von Roebruk)
Peter Berling beschreibt in dieser Mittelaltergeschichte einen mitreissenden, wahrscheinlich wahren Roman über das Geschehen im 13. Jahrhundert. Die Geschichte handelt vom Franziskaner William und den königlichen Kindern, Ro und Yeza, deren Offenbarung es ist, Friedensherrscher über Okzident und Orient zu werden. Doch zu Beginn des Buches sind diese noch in der belagerten Burg Montsgur, und die Vorräte dort reichen nicht mehr lange. So werden Ro und Yeza von Templern vor den Franzosen. Die anschliessende Reise geht durch ganz Süd- und Mitteleuropa bis nach Byzanz. Dort werden Ro, Yeza und William, die inzwischen eine "Fangemeinde" haben, einquartiert. Man entscheidet, dass die Kinder sich der ffentlichkeit offiziell vorführen sollten. Doch die Vorführung scheint aus den Fugen zu geraten
Die Kinder des Gral ist ein sehr kompliziertes Buch, das nicht unbedingt als Jugendroman geeignet ist. Die 600 Toten, brutale Stellen und die Schilderung von Sexszenen unterstreichen dies. Es kommen sehr viele Personen vor, die man sich merken muss. Im Grossen und Ganzen kann man dennoch sagen: Das Buch ist gar nicht mal so schlecht.
Von Yves Brühwiler, Klasse 1g (FS 2004)  
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Cornelia Funke: Der Herr der Diebe (****)
Prosper schüttelte nur den Kopf und ging weiter. Nachdenklich wich er zwei Frauen aus, die sich auf der Strasse lauthals stritten und stiess dabei mit einem Mann zusammen, der aus einer Bar trat. Der Mann drehte sich um - und starrte Prosper an, als hätte er ein Gespenst gesehen
"Komm mit!", zischte er und zerrte Riccio in eine Gasse, die so eng war, dass Barbarossa darin stecken geblieben wäre. Der Wind fuhr ihnen entgegen, als hätte er in der dunklen Enge sein Zuhause
"Der Herr der Diebe" erzählt die Geschichte von Prosper und Bo, zweier Jungen, die von Hamburg nach Venedig geflohen sind und sich jetzt dort mit ein paar neuen Freunden durchschlagen. Sie sind vor ihrer Tante geflüchtet, die Bo adoptieren wollte. Zuerst sieht es so aus, als wären sie in Sicherheit. Da fällt ihnen eines Tages ein Mann auf, der hinter ihnen her ist. Dieser Mann ist Viktor Getz, ein Detektiv, beauftragt von Tante Esther, Prosper's Bruder Bo zu finden. Werden sie ihm entkommen?
Dieses Buch ist mit Spannung gefüllt und ist auch wirklich lustig. Nichts für Tragikfans, sondern eher für Leute, die gerne Romane mit dem gewissen Etwas mögen.
Von Corinne Meier, Klasse 1g (FS 2004)  
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J.R.R. Tolkien: Der kleine Hobbit (****)
Der Hobbit Bilbo Beutlin bestreitet in diesem Buch ein grosses Abenteuer mit seinen Gefährten, dem Zauberer Gandalf und 13 Zwergen. Dabei ist es ihr Ziel, den Schatz der Zwerge aus den Klauen des Drachen Smaug zu befreien und den Zwergen zurückzugeben. Dabei müssen sie verschiedene Prüfungen bestehen; Kämpfe gegen Riesenspinnen und Orks, mit List aus der Gefangenschaft der Elben und der Orks entkommen und vieles mehr. Dabei kommt Bilbo in den Besitz eines Zauberringes und begegnet dem Wesen Gollum. Es ist eine spannend geschriebene Fantasie-Geschichte. Diese Buch ist quasi die Vorgeschichte zu der Trilogie ,,Herr der Ringe".
Ich empfehle diese Buch Jugendlichen und Erwachsenen, die gut erzählte, interessante Geschichten mit mittelalterlichem Charme und vielen Fantasiegestalten mögen.
Von Diego Ruppen, Klasse 1g (FS 2004)  
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Meggin Cabot: Plötzlich Prinzessin (****)
Mia Thermopolis lebt in Manhattan und erfährt nun, was man viele Jahre verheimlichte: Sie ist die Thronerbin eines verschnarchten, kleinen Fürstentums am Mittelmeer. Jetzt soll Mia ihr Leben in Manhattan aufgeben, um in dem winzigen Genovia das Zepter zu schwingen? Niemals!!
Diese witzige Buch ist spannend und äusserst gut geschrieben Mit der
Hauptperson Mia wird es nie langweilig.
Geeignet für Mädchen zwischen 12-15 Jahren
Von Julia Burch, Klasse 1g (FS 2004)  
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David Patneaude: Niemand hat etwas gesehen (****)
Wie jeden Sonntag ging Chris mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester Molly an den Fluss, um ein Picknick machen. Der Tag fing so fröhlich an, aber dann war Molly plötzlich verschwunden! Wie die Zeitungen berichteten, war Molly ertrunken Auch Chris'Eltern waren derselben Meinung. Doch Chris konnte das nicht glauben und schaute sich den Video, den er an jenem Tag gedreht hatte, immer wieder an. Plötzlich fand er einen Hinweis auf dem Band, der ihn hoffen liess, dass Molly noch am Leben war. Seltsamerweise waren die Verdächtigen die vertrauten Eisverkäufer. Er wollte herausfinden, ob diese wirklich die Schuldigen waren. So unternahm Chris mit seinem Freund Pat eine weite Reise nach Florida, wo sie Molly zu finden hofften. Ihren Eltern schrieben sie einen Brief, bevor sie abreisten und verkündeten somit ihre Abwesenheit für einige Tage. Werden sie Molly finden? Und wenn, werden sie es schaffen mit Molly von den Tätern zu entfliehen? Eine abenteuerliche Reise erwartet Chris und Pat.
Ich finde dieses Buch ist so spannend geschrieben, dass man es fast verschlingt. Das Verhältnis zwischen Molly und Chris musste aussergewöhnlich gut sein, da Chris so viele Risiken einging, um seine Schwester zurückzugewinnen, obwohl alle überzeugt waren, dass Molly ertrunken und tot sei. Dieses Band zwischen den Geschwistern finde ich super. Ich würde das Buch auf jeden Fall denen weiterempfehlen, die spannende und abenteuerliche Bücher mögen.
Von Julia Käser, Klasse 1g (FS 2004)  
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Federica de Cesco: Mari reitet wie der Wind
In diesem Buch geht es um Mari, eine Nachkommin der Zigeuner Südfrankreichs.
Sie besitzt ein Pferd, welches sie von ihrem Onkel geschenkt bekommen hatte. Doch dieses Pferd wurde ihr von einem Immobilienhändler weggenommen. Mari tut nun alles, um ihr Pferd zurückzuholen. Wird das Pferd bald wieder ihr gehören?
Die Autorin Federica de Cesco wurde in Norditalien geboren und hat für ihre Romane schon viele Preise bekommen. Heute lebt sie mit ihrem Mann in der Schweiz.
Dieses Buch gefällt mir, weil ich es eine schön erzählte Geschichte finde. Ich würde das Buch eher denen empfehlen, die Pferde mögen, oder gerne Bücher von Federica de Cesco lesen.
Von Rahel Etter, Klasse 1g (FS 2004)  
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Rezensierte Jugendbücher der Klasse 2b KS Oe (1999/2000):
 
Die Insel in der Vogelstrasse (1)
 
Uri Orlev schreibt im Buch "Die Insel in der Vogelstrasse" über seine Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg.
 
 Alex ist ein jüdisches Kind. Er lebt im Jahre 1943 mit seinem Vater im Warschauer Ghetto. Seine Mutter hat Bekannte im Ghetto besucht und ist nicht zurückgekehrt. Nachdem sein Vater von den Deutschen abgeholt worden ist, versteckt sich Alex in dem bombardierten Haus in der Vogelstrasse. Die Ruine steht an der Mauer, die das Ghetto von der polnischen Seite trennt. Zuerst hat er sein Lager im Keller, später im ersten Stock auf einem teilweise erhaltenen Boden. Dort hat es eine Wasserleitung, eine Vorratskammer und einen Schrank, in dem er schläft. In seinem Versteck wartet er auf seinen Vater, der ihm versprochen hat, ihn abzuholen.
 
In dieser Zeit nimmt er einen aufständischen angeschossenen Juden auf, holt auf der polnischen Seite Hilfe von einem Arzt und erlebt, wie die Deutschen das Land immer mehr in ihre Gewalt bringen.
 
Ich finde das Buch, das in 20 Kapitel gegliedert ist, gut, weil die tragische Situation der Juden sehr eindrücklich dargestellt wird. Ich wurde durch das Buch auch zum Nachdenken gebracht.
 
Den Schreibstil finde ich etwas gewöhnungsbedürftig. Das Titelbild ist eine Montage aus zwei zeitgenössischen Fotos von Joe J. Heydecker, die dem Band "Das Warschauer Ghetto" entnommen wurden.
 
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Die Insel in der Vogelstrasse (2)
 
"lch hörte nicht zu. Ich sah immer nur Vater, wie er am Tor stand, und den Deutschen, der ihn ins Gesicht schlug. Und ich dachte an die Pistole in Baruchs Tasche. Da erhielt ich plötzlich einen Stoss - Baruchs Zeichen. Ich rannte, so schnell ich konnte."
 
So steht es in dem erschüttemden Roman von Uri Orlev. Er schreibt über das Warschauer Ghetto von 1943 des Zweiten Weltkriegs, wo die Deutschen die Juden von den Polen getrennt haben. Der Autor selbst hat das als Jude noch miterlebt. Er will uns damit zeigen, wie schlimm der Zweite Weltkrieg war.
 
Alex, ein elfjähriger Jude, kann bei der Deportation der Juden fliehen. Er versteckt sich fünf Monate lang in einer Ruine. Hier harrt er aus wie Robinson. Er erlebt den Aufstand, die SS, aber auch die Zuneigung eines Mädchens. Nach vielen einsamen und traurigen Tagen kehrt endlich sein Vater zu ihm zurück.
 
Mit dem Literaturpreis der Universität Haifa, dem Andersen-Preis, dem Preis der Jüdischen Bibliotheken für das beste Kinderbuch des Jahres und durch die Aufnahme in die Auswahlliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis wurde "Die Insel in der Vogelstrasse" ausgezeichnet.
 
Das Buch ist in zwanzig Kapitel gegliedert und mit einem übersichtlichen Plan des Ghettos und mit zwei Bildern der Ruine bereichert. Auch die Titelseite ist kreativ gestaltet. Im Vordergrund sieht man Alex und im Hintergrund das Warschauer Ghetto.
 
Ich finde, das Buch ist sehr spannend und manchmal auch traurig geschrieben. Man kann sich richtig in die Lage von Alex versetzen und fiebert förmlich mit ihm mit. Ich würde das Buch "Die Insel in der Vogelstrasse" all denen empfehlen, die sich für den Zweiten Weltkrieg oder für Geschichten interessieren, die wirklich passiert sind. Auch Kollegen, die einmal ein sehr spannendes Buch lesen möchten, kann ich es sehr empfehlen. Es ist wirklich ein sehr gut gelungener Roman.
 
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Felicitas und das Geheimnis im Keller
 
Federica de Cesco, die schon mit 15 Jahren ihr erstes Buch geschrieben hat, beweist auch in "Felicitas und das Geheimnis im Keller" ihre Fähigkeit jemanden an ein Buch zu fesseln.
 
Haben nicht viele Kinder schon einmal Angst gehabt in den Keller zu gehen? Auf dieser Tatsache basiert das Buch. Denn was tut man, wenn einem fremde Geräusche aus dem Keller, von denen man nicht genau weiss, woher sie kommen, das Leben schwer machen?
 
Die Geschichte spielt in Merlingen am Thunersee. Romi, ihr Bruder Peter und Felicitas sind hauptsächlich an der Geschichte beteiligt. Romi heisst eigentlich Rosemarie. Sie liest gerne und ist immer die Vernünftigere der beiden Geschwister. Peter spielt gerne Fussball. Er hat immer ein komisches Gefühl, wenn er in den Keller gehen muss. Felicitas, die erst gerade aus Amerika zugezogen ist, ist wohl die Neugierigste der Gruppe. Sie kann ebenfalls gut Fussball spielen.
 
Die drei eben erwähnten Personen wohnen alle noch nicht lange im alten Haus von Frau Schneider. Sie hören mitten in der Nacht ein Klopfen. Hat es etwas mit der Baustelle auf der anderen Strassenseite zu tun? Was hat es mit dem Mann auf sich, der vor ein paar Tagen das Haus beobachtet hat ? Als Frau Schneider von einem Geheimgang erzählt, der auf Grund eines Einbruchs zugemauert wurde, beginnt die Suche der drei nach diesem Geheimgang. Sie stossen dabei schon bald auf eine interessante Spur.
 
Dieses Buch ist äusserst spannend geschrieben. Wenn man einmal angefangen hat, so springen die Augen automatisch im Eiltempo von Zeile zu Zeile. Was mir sehr am Stil von Federica de Cesco gefällt, ist die äusserst detaillierte Beschreibung. Sie hat diese Geschichte in objektiver Perspektive geschrieben - eine weitere ansprechende Eigenschaft. Man erhält auf diese Weise Informationen, die die Personen in der Geschichte nicht bekommen. So wächst die Spannung nochmals, denn man ist mitten in der Geschichte und würde am liebsten manchmal eingreifen. Ansprechend ist auch, dass es an einem langweiligen Regentag beginnt, dass man aber schon bald mitten in einem spannenden, rätselhaften Abenteuer ist.
 
Schon das Titelbild hat etwas Geheimnisvolles an sich. Es zeigt das alte Haus, das in einer tristen Dunkelheit am See steht, und etwas oberhalb sieht man ein fröhliches Mädchen mit einem Papagei.
 
So komme ich zum Schluss, dass dieses Buch, das auch schon von etlichen Personen gelesen worden ist, durchaus empfehlenswert ist.
 
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Schnell wie der Wind
 
Becky trainiert den am Anfang unscheinbaren Hengst Red Rag für Pferderennen. Red Rag entwickelt sich zu einem sehr guten Rennpferd. Schon bald können sein Jockey und er das erste Mal starten. Sie belegen den dritten Platz. Von nun an geht Red Rags Karriere steil aufwärts. Er belegt meistens erste bis dritte Plätze. So wird er für das berühmte Gold Cuprennen angemeldet. Red Rags einziger fester Konkurrent ist Hissing Sid, der Hengst von Mr. Mead und dessen Sohn Adam. Etwa drei Monate vor dem Gold Cuprennen verschwindet Red Rag aus dem Pferdetransporter. Erst nach etwa zwei Wochen steht er plötzlich vor der Stalltür. Becky und sein Jockey Jamie vermuten, dass er von dort, wo er gefangen war, ausgebrochen sei. Red Rag ist zwar etwas nervös, lässt sich aber gut reiten. Nach ca. einem Monat kann Jamie das erste Mal wieder mit Red Rag starten. Im gleichen Rennen startet auch Hissing Sid. Schon bald übernimmt Red Rag die Führung. Er ist vier Längen vor Hissing Sid und setzt über das letzte Hindernis. Donnernder Applaus bricht los. Da erstarrt Red Rag, wendet jäh, springt über die Einzäunung von der Rennbahn und hetzt davon. Für Becky, die von der Zuschauertribüne aus zugesehen hat, ist klar, das kann nur Sabotage gewesen sein, denn Red Rag ist ein Champion! Sie und Jamie setzen alles daran herauszufinden, wer hinter dieser Sabotage steckt. Eins ist klar, es mu etwas passiert sein, als Red Rag verschwunden war. Wird er beim Gold Cuprennen starten können und vielleicht sogar gewinnen?
 
Ich finde dieses Buch sehr spannend und z. T. auch lustig. Wenn man es liest, hat man das Gefühl dabei zu sein, wahrscheinlich weil es in "Ich-Form" geschrieben ist, aus der Sicht von Becky. Die Sätze sind einfach und man hat keine Probleme alles zu verstehen. Schon das Titelbild des Buches, ein durchs Wasser galoppierendes Pferd, sieht sehr vielversprechend aus.
 
Das Buch ist für Pferdefreunde, aber auch für solche, die gerne Spannung haben, sehr empfehlenswert:
 
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18, und schon am Ende?
 
"Ursula klaubte eine Tablette nach der anderen aus der Packung und schluckte sie hinunter. Sie musste sich beeilen, denn sie durfte nicht einschlafen, bevor sie alle genommen hatte..."
 
Klara Obermüller schildert in diesem Buch auf eindrückliche Art und Weise die gravierenden Probleme einer Jugendlichen: Ursula, achtzehn Jahre alt, verliert ihre Lehrstelle, auf die sie doch so angewiesen ist. Sie hat das Gefühl ihre letzte Chance vertan zu haben, denn vieles ist schon schiefgegangen in ihrem Leben, zu viel... Von ihren Eltern kann sie kein Verständnis erwarten, also hält sie nichts zu Hause. Sie haut ab. Schliesslich schluckt sie nach einem weiteren schlimmen Erlebnis Schlaftabletten. Doch ihr Plan misslingt. Im Krankenhaus lernt Ursula einen Menschen kennen, der auf sie eingeht und ihr neue Hoffnung schenkt. Aber kann dieser sie aus ihrer tiefen Krise herausholen ?
 
Ohne die "Ich-Perspektive" zu benutzen lässt die Autorin den Leser an Ursulas Gedanken und Gefühlen teilhaben. Das Buch ist aufwühlend geschrieben, nur schon der Titel lässt einen aufhorchen und stimmt nachdenklich. Die Geschichte ist so erzählt, dass man die Angst und das Misstrauen Ursulas gegenüber den Menschen förmlich spürt. Die Sätze sind einfach und gut verständlich gestaltet. Die ganze Geschichte ist in Kapitel gegliedert, die je etwa acht Seiten beinhalten.
 
Das Titelbild -ein Foto- finde ich fast besser als eine Zeichnung. Es zeigt eine junge Frau, die zusammengekauert an einem Gewässer sitzt. Auf der Rückseite des Buches steht ein kleiner Ausschnitt aus der Geschichte, der den Leser neugierig macht.
 
Ein Buch, zu empfehlen für alle jungen Erwachsenen, die Gefallen an realistischen Geschichten finden.
 
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Nur einer kehrt zurück
 
Der Autor Werner J. Egli, der schon viele Jugendbuchpreise entgegen nehmen konnte, hat im Roman "Nur einer kehrt zurück" wieder einmal seine Stärke gezeigt. Er wurde in Luzern/Schweiz geboren und lebt zur Zeit als freier Schriftsteller in Tucson/Arizona. Nach abgeschlossenem Kunststudium unternahm er ausgedehnte Reisen durch Amerika und Europa, deshalb handeln auch sehr viele Bücher von dort. Dieses jedoch spielt auf einer eisigen Insel nahe der Arktis.
 
Drei Eskimos und das weisse Mädchen Angi sind auf der Jagd, als die Eisdecke bricht und sie von ihrem Dorf abgeschnitten werden. Sie wissen, dass noch niemand das Packeis lebend verlassen hat. Trotz Hunger und Kälte treibt sie die Hoffnung, auf festes Land zu stossen, weiter. Vor allem Angi gibt nicht auf, solange noch ein Funke Leben in ihr ist.
 
Wie in anderen Büchern stimmt es auch hier wieder, dass Egli ein Meister der Erzählung ist. Er hat es im Griff, die Spannung bis zum Schluss zu halten. Schon wenn man zu lesen beginnt, stellt man Zusammenhänge zum Titel her. Die Geschichte endet aber ganz anders, als man denkt, deshalb finde ich den Titel sehr gut gewählt. Egli muss sich bei diesem Thema gut auskennen oder gut recherchiert haben, denn in diesem Buch bringt er uns die Sitten der Eskimos nahe. Die Kapitel sind in Tage gegliedert, vom ersten bis zum zweiundzwanzigsten Tag. Der Roman ist stark geschrieben, was ich sehr gut finde, denn es ist einfacher zum Lesen. Ich war vom Anfang bis zum Schluss fasziniert.
 
Auch das Titelbild gefällt mir: Es ist eine schöne Zeichnung, was ich besser finde als ein Foto. Dieses Buch kann ich Jugendlichen von 9-15 Jahren empfehlen, sowie andere Bücher von Werner J. Egli, z.B. "Der Fremde im Sturm", "Novemberschatten", "Schnee im Sommer" und "Nacht der weissen Schatten".
 
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Hexentochter
 
Die Autorin, Helen Griffiths, hat schon mit 15 Jahren ihr erstes Kinderbuch geschrieben und hatte damit gleich grossen Erfolg. Es folgten viele Kinder- und Jugendbücher, wobei sie mit einem Titel auf der Auswahlliste des Deutschen Jugendbuchpreises stand.
 
Die Handlung unseres Buches spielt in der Zeit um 1640, zur Zeit der Hexenverbrennungen. Eines Tages taucht in einem Dorf ein kleines Mädchen auf. Es kommt aus dem Wald, doch mehr weiss niemand über es. Aufgenommen wird es von Wilhelmina und Klaus. Wilhelmina hatte schon einmal ein Kind, doch dieses starb als kleines Mädchen. Als nun dieses fremde Kind auftaucht, hält sie es im ersten Moment für ihr eigenes, sie nennt es auch nach ihm, nämlich Agnes. Obwohl Wilhelmina ihr all ihre Liebe entgegenbringt, bleibt Agnes stumm und abweisend. Klaus beginnt sich schnell von Agnes abzuwenden. Den Tag verbringt das Mädchen damit, einfach nur so dazusitzen und ins Leere zu starren. Es benimmt sich manchmal sogar wie ein Tier. Niemand kann es verstehen. Etwas ändert sich, als Agnes den markerschütternden Schrei einer in einer Falle gefangenen Katze hört. Sie nimmt sich des Tieres an und findet zum ersten Mal ein Wesen, dem sie sich innerlich verbunden fühlt.
 
Doch Katzen waren ein Zeichen des Bösen. Als Fremde im Dorf lagern, wird die Geschichte einer Hexe erzählt, deren Kind nach der schrecklichen Hinrichtung fortgelaufen sei. Man beginnt zu rätseln, ob Agnes dieses Kind sein könnte. Die Leute beginnen zu glauben, dass Agnes eine Hexe sei. Doch als ein Fremder, der anscheinend weiss, wer Agnes ist und woher sie kommt, mit der Wahrheit herausrückt, wird klar, dass sie keine Hexe ist. Sie beginnt sogar, sich zu öffnen und zu sprechen. Schlussendlich wendet sich doch noch alles zum Guten.
 
Das Buch ist gut geschrieben und das Thema finde ich sehr interessant. Doch gewisse Stellen werden fast zu oft wiederholt und dabei wird nichts Neues gesagt. Die äussere Erscheinung ist ansprechend und sagt schon viel über den Inhalt aus. Alles in allem hat das Buch einen guten Eindruck auf mich gemacht. Ich würde es sogar weiterempfehlen. Doch wird es wohl eher jüngere Kinder ansprechen (10 - 12jährige).
 
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Emelan - Im Reich der Magie
 
Tamora Pierce hat dieses und noch viele weitere Fantasybücher geschrieben. Geboren wurde Tamora Pierce 1954 in Pennsylvania und begann schon mit elf Jahren zu schreiben. Sie hat sich inzwischen nicht nur in den USA, sondern auch in Europa mit Fantasy-Literatur einen Namen gemacht.
 
Im Buch "Emelan" geht es um das Thema Magie und geistige Selbstbeherrschung durch die Meditation, aber auch um den Zusammenhalt zwischen Menschen. Die Hauptpersonen sind: Meister Niklaren, ein Junge namens Briar und drei Mädchen namens Sandri, Tris und Daja. Die Geschichte spielt rund um das Achatmeer.
 
Warum hat Meister Niklaren ausgerechnet diese vier Kinder zu sich in den Tempel des verschlungenen Kreises geholt? Es sind vier Kinder von sehr unterschiedlicher Herkunft und mit ganz besonderen Schicksalen: vier Kinder, die sich hassen. Doch als Sandri, Tris, Briar und Daja bei einem Erdbeben verschüttet werden und in Lebensgefahr schweben, begreifen sie, was sie verbindet: ihre übernatürlichen Fähigkeiten. Mit Hilfe von Tris' Gewalt über die Elemente, Sandris Macht über Stoffe, Dajas Magie über die Metalle und Briars Verbindung zu den Pflanzen schaffen sie es, sich zu befreien. Und von diesem Zeitpunkt an halten sie ein unzerteilbares magisches Band und ihre ganz besondere Freundschaft zusammen.
 
Dieses Buch hat mich vom ersten Satz bis zum Schluss fasziniert, das Titelbild und der Titel sind sehr geheimnisvoll, so wie der 3-D-Kleber auf der Seite. Es ist in 13 Untertitel gegliedert und ist auch mit Landkarten versehen, die während des Lesens sehr wichtig werden können.
 
Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für Magie interessieren; nur für einige könnte es zu schwierig sein oder zu wenig Action haben.
 
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Im Tal der Giganten
 
Das Buch "Im Tal der Giganten" ist eines aus einer ganzen Buchreihe, die den Namen "Kapitän Nemos Kinder" trägt. Verfasst wurde es - und die ganze Reihe - von Wolfgang Hohlbein. Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren und lebt heute mit seiner Familie in Düsseldorf. Sein Roman "Märchenmond", den er zusammen mit seiner Frau Heike verfasste, gewann 1983 den 1. Preis des Wettbewerbs, der vom Verlag Überreuter zum Thema Science-fiction und Fantasy veranstaltet wurde. Seither ist er der meistgelesene und erfolgreichste Fantasy-Autor im deutschsprachigen Raum und wurde mit dem "Preis der Leseratten" und dem "Phantasiepreis der Stadt Wetzlar" ausgezeichnet.
 
Wie so manch andere Bücher von Hohlbein beinhaltet auch dieses eine sehr spannende, abenteuerliche Geschichte. Es handelt von einem U-Boot mit dem Namen NAUTILUS und seiner Besatzung, die durch das nördliche Eismeer kreuzt und plötzlich einc mysteriöse Insel entdeckt, die auf keiner Karte eingezeichnet ist. Und als Mike - eine der Hauptpersonen - noch eine überdimensionale Fledermaus am nebelverhangenen Himmel gesehen haben will, wird das Ganze immer rätselhafter. Da es aufgrund der spitzen Riffe für die NAUTILUS kein Durchkommen gibt, machen sich Mike, sein Leibwächter und ein weiteres Besatzungsmitglied mit einem Ruderboot auf den Weg, die Insel zu erforschen. Doch kaum haben sie die hohe Eiswand überwunden und den dichten Nebel durchquert, kommen sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. Vor ihnen erstreckt sich ein grünes, blühendes Tal. Ist es wirklich nur ein prähistorisches Überbleibsel oder tatsächlich eine Prüfstätte für atlantische Könige? Wer sind diese komischen Echsenmenschen, die eine riesige Triceratopsherde hüten? Jeder jüngere Leser, der sich gerne in ein literarisches Abenteuer stürzt, sollte sich diesen spannenden Abenteuertrip nicht entgehen lassen und sofort das fesselnde Ambiente geniessen, wie es noch jedes Buch von Wolfgang Hohlbein bieten konnte. Da dieses Buch für mich allerdings schon etwas zu anspruchslos war, denke ich, dass es sich bestens für etwa 10- oder 11-jährige Leser eignet, für 12-jährige aber schon etwas langweilig wirken könnte. Denn auch der Titel und das Titelbild zielen auf die erwähnte Altersklasse. Doch im Grossen und Ganzen kann ich dieses packende Buch sehr empfehlen.
 
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Wer ist Eddie Leonard?
 
Das Buch "Wer ist Eddie Leonard?" stammt vom erfolgreichen Autor Harry Mazer. Er schreibt hauptsächlich Jugendbücher. Einige Romane haben er und seine Frau, die ebenfalls eine bekannte Schriftstellerin ist, gemeinsam geschrieben. Sie leben in New York und haben vier erwachsene Kinder.
 
Mazer beschreibt mit viel Gefühl die abenteuerliche Geschichte eines Vierzehnjährigen, der keine Ahnung hat, wer seine Eltern sind. Die Frau, die Eddie seine Grossmutter nennt, erzählt ihm, seine Mutter habe ihn gleich nach der Geburt zu ihr gebracht. Ein anderes Mal sagt sie, man habe ihn in einem Mülleimer gefunden. Auf einem Plakat wird ein Junge gesucht, der im Alter von drei Jahren verschwunden ist. Als Eddie das Bild des Jungen sieht, glaubt er sich selbst zu erkennen. Als dann die Grossmutter stirbt, macht er sich auf die Suche nach seinen Eltern. Die Familie, die auf dem Plakat ihren Sohn sucht, findet er schnell. Natürlich sind sie zuerst misstrauisch, da sich schon viele als ihr geraubter Sohn Jason ausgegeben haben. Trotzdem nehmen sie ihn auf und die Zuneigung wächst schon bald. Eddie fühlt sich zu Hause und alles scheint in Ordnung zu sein: Bis Eddies Geburtsurkunde auftaucht und sich herausstellt, dass er doch nicht Jason ist. Man kann sich leicht in Eddie hineinversetzen, da seine Gefühle, Wünsche und Gedanken sehr genau geschildert sind. Man fiebert mit ihm und hofft, dass sich doch noch alles zum Guten wendet.
 
Es gibt sehr viele Gespräche zwischen den Personen. Ihre Umgangsformen sind teilweise recht krass: Dies verleiht der Geschichte etwas Packendes. Ich finde gut, dass die Geschichte nicht so ausgeht, wie man es sich vorstellt, sondern mit einem eher traurigen Schluss.
Trotz allem, sehr spannend ist dieses Buch nicht. Die Geschichte ist für meinen Geschmack zu lang und zu ausführlich, somit teilweise recht langweilig.
 
Dieses Buch kann ich persönlich nicht mit Begeisterung weiter empfehlen, doch für all jene, die gerne Dramatisches ohne Spannung mögen, ist dies sicher eine geeignete Lektüre.
 
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Das goldene Pferd
 
Dieser spannende Rätselkrimi stammt von der bekannten Autorin Federica de Cesco. Er handelt davon, dass vier Journalisten aus der Schweiz versuchen dem Geheimnis des Bilder- und Rätselbuches, das eine Schriftstellerin aus England schrieb, auf die Spur zu kommen. In diesem Rätselbuch ist mit Reimen und Bildern ein Weg beschrieben, der zu einem wertvollen Schmuckstück führt. Darin ist ein Talismann, der einem 11 Jahre lang Glück bringt, doch nach dieser Zeit zieht er das Pech an. Darum muss die Autorin diesen Glücksbringer an eine geeignete Person weitergeben. Natürlich ist dieses Buch ein riesiger Erfolg. Alle versuchen das Rätsel zu lösen und das goldene, mit Edelsteinen verzierte Pferd zu finden. Die Reporter fliegen also nach London, um dort die Autorin Lady Sara Avalon zu interviewen. Unterwegs treffen sie die kleine Lucy und ihren Grossvater, welche schon lange auf der Spur des Rätsels sind. Von ihnen erfahren sie Genaueres über den gesuchten Schmuck.
 
Als sie am Bahnhof von Lady Saras Bruder, der völlig betrunken ist, abgeholt werden, spüren sie, dass etwas nicht stimmt. Die Lady selbst ist jedoch sehr freundlich zu ihnen und sie können in ihrem Landhaus übernachten. Nach einigen Tagen jedoch wird ihr Lieblingspferd Merlin, das auch Vorlage für das Schmuckstück war, entführt. Die Lady erhält Drohbriefe, in denen geschrieben steht, dass dem Pferd die Kehle durchgeschnitten werde, wenn sie nicht zahle.
 
Die Reporter stossen zufällig auf den Erpresser: Es ist der Bruder der Lady. Die echte Lady Sara Avalon war gefangen, während sich ihre psychopathische Schwester als sie selbst ausgab. Die beiden Betrüger, die nur das kostbare Schmuckstück wollten, kommen ins Gefängnis. - Wer löst nun das Rätsel? Etwa einer der Reporter? Oder eine noch unbekannte Person?
 
Dieser packende Krimi ist gut verständlich. Schon das Pferd auf dem Titelbild, das in einer geheimnisvollen Mondlandschaft steht,wirkt mysteriös. Doch der Anfang ist etwas mühsam zu lesen und erst gegen Mitte des Buches packt einen die Handlung richtig.
 
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Vom Teufel besessen
 
Caspar von Poser, der diesen Roman verfasst hat, wurde 1937 in Wiesbaden geboren. Er fing schon früh an, Kriminalromane und Fernsehstücke zu schreiben. "Vom Teufel besessen" ist ein informativer Roman, der von einer Sekte handelt, in die Anna langsam hinein gerät.
 
Es beginnt so, dass Anna das Gefühl hat, ihre Eltern hätten kein Verständnis für sie und ihnen sei nur die Schule wichtig. In ihrem Klassenlehrer glaubt sie endlich den Menschen gefunden zu haben, der ihr das geben kann, was sie bisher vermisst hat. Doch er empfindet nicht das gleiche für sie. Dies verletzt Anna sehr. Auf der Strasse trifft sie Miriam, die sie zu einer Gruppe junger Leute mitnimmt, welche sie mit groer Herzlichkeit aufnimmt. Anna zieht von zu Hause aus, um mit ihnen ganz für Jesus zu leben. Weil sie von ihren Eltern gesucht wird und ihr Vater sie in der Stadt gesehen hat, wird sie zu einem Camp in Marokko geschickt. Sie trampt mit wenig Geld und ihrem Rucksack an diesen Ort. Von dort wird sie nach Kalifornien verfrachtet, weil sie angeblich mit dem Teufel verbunden ist. Sie hätte nämlich ihrer Freundin das Kind wegnehmen sollen, was sie aber nicht übers Herz gebracht hat. In Kalifornien geht sie durch die Hölle. Sie erfährt am eigenen Leib, dass ihren vermeintlichen Freunden jedes Mittel recht ist, Geld heranzuschaffen. Als sie den wahren Charakter der Sekte erkennt, ist es schon fast zu spät.
 
Der Roman ist packend geschrieben. Man kann sich gut in Anna hineinversetzen. Caspar von Poser untermalt Dinge mit vielen treffenden Adjektiven, dadurch entsteht ein klares Bild der Situation. Er beschreibt die gefühlsbetonten Stellen im Buch so gut, dass mir manchmal eine Träne über die Wange kullerte. Ich persönlich finde das Buch spannend - die Geschichte ist mir allerdings fast zu unrealistisch. Aber das Thema ist aktuell. Aus meiner Sicht ist dies ein guter Roman. Er ist empfehlenswert.
 
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Ich dachte, man küsst mit den Lippen
 
Zoe, 14jährig, weiss nicht sehr viel über Jungen, dafür aber über Meeressäuger. Sie wohnt in einer kleinen Gebirgsstadt in Australien. Sie wird von ihrer Nachbarin für eine Woche ins Ferienparadies "Surfers Paradise" eingeladen. Die Nichte der Nachbarin und deren Freundin, beide aus der Grossstadt, begleiten sie. Die beiden Mädchen versuchen Zoe das Nötigste über Jungen, Küssen, Flirten, Kondome und das Nachtleben von "Surfers" beizubringen. In der Zwischenzeit bemüht sich Zoe, der Menschheit die Schönheit der Meeressäuger zu zeigen, und entschliesst sich, die Wale aus dem Vergnügungspark zu befreien.
 
Carol und Nigel Krauth wurden beide in Sidney, Australien, geboren. Sie sind miteinander verheiratet und schreiben ihre Bücher gemeinsam. Das Buch ist in einer angenehmen, gut verständlichen Sprache geschrieben. Den Anfang finde ich langweilig, und ich musste mich überwinden weiter zu lesen. Doch es wird immer witziger und am Schluss auch recht spannend. Manchmal frage ich mich allerdings, ob Zoe wirklich 14 Jahre alt ist, denn sie benimmt sich sehr unwissend. Meiner Meinung nach ist die Geschichte für 12jährige geeignet und für 14jährige schon fast zu langweilig. Das bunte Titelbild und der gute Titel sprachen mich an und weckten mein Interesse.
 
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Berts haarsträubende Katastrophen
 
Anders Jacobsson und Sören Olsson, Cousins, Jahrgang 1963 und 1964, absolvierten eine Lehrerausbildung, bevor sie 1983 angefangen haben, sich auf andere Art und Weise mit Kindern und der Kinderkultur zu befassen. Ihre Geschichten über den tagebuchsüchtigen Bert führen inzwischen die schwedischen Bestsellerlisten an. Bekannt geworden sind die schreibenden Cousins aber auch durch eine Rundfunk - und Fernsehserie über den Alltag des Mädchenfans Svante.
 
Thema des vorliegenden Buches ist eine witzige Story über das Liebesleben eines werdenden Mannes. Die Hauptpersonen sind Bert Ljung, seine Ex- und zugleich zukünftige Freundin Nadja Nilsson und die Mitglieder seiner Popband Arne und Erik. Die Geschichte spielt in Schweden in der Nähe von Stockholm und findet in der heutigen Zeit statt.
 
Das Buch handelt vom noch 15jährigen Bert, der es immer noch nötig hat, ein Tagebuch zu schreiben, nur um sich zu beweisen, dass er lebt. Er ist ein ständig verhinderter Liebhaber, welcher auf seine Entjungferung hinfiebert. Aber jetzt, in diesem Jahr, soll seine Qual ein Ende haben. Denn Bert wird 16! Und wer anders als seine Exfreundin Nadja könnte ihn von seiner Jungfräulichkeit befreien? Jedenfalls hat sie Appetit auf ihn, das signalisiert sie. Wenn der Valentinstag allerdings ein Omen für das ist, was die beiden vorhaben, kann man beim chaotischen Bert nur das Schlimmste befürchten. Das Buch ist in Tage gegliedert und in der Ich-Form geschrieben. Das Titelbild fällt sofort durch einen nackten blonden Jungen auf, der durch die Gegend rennt. Das Tagebuch hat mir sehr gefallen, weil ich gerne witzige Geschichten lese und weil mir der Stil der beiden Autoren sehr zusagt. Ich empfehle das Buch jungen LeserInnen, die gerne witzige Stories lesen.
 
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Schnee im Sommer
 
Werner J. Egli wurde 1943 in Luzern geboren und lebt heute in Arizona. Er hat schon mehrere Bestseller geschrieben, z.B. "Die Nacht der weissen Schatten", "Der Fremde im Sturm" oder "Novemberschatten"; auch dieses Buch "Schnee im Sommer" gehört dazu. Er hat auch schon viele Auszeichnungen erhalten und geniesst als Jugendbuchautor grosses Ansehen.
 
Im Buch "Schnee im Sommer" geht es um ein sehr aktuelles Thema, nämlich um den Drogenhandel.
 
Eines Tages klingelt plötzlich das Telefon. "Hallo!" sagt Armin, "ist da jemand dran?" Er hört ein Räuspern. "Ich bin's", sagt eine Stimme, die Armin fremd ist, "Bernd". Die Stimme am anderen Ende lacht leise: "Dein Bruder Bernd". Armin muss seinem Bruder Bernd aus der Klemme helfen. Dabei hilft ihm sein Freund Oliver. Bevor Armin merkt, dass er in die Probleme seines Bruders verwickelt wird, hat ihn die Geschichte schon lange gepackt. Armins Leben ist auch sonst aus den Fugen geraten. Er hat Krach mit den Kollegen im Fussballclub, und da ist noch ein Mädchen, das auf ihn steht.
 
 Ich finde die Geschichte äusserst spannend, und sie hat mich von Anfang an fasziniert. Die Spannung wird langsam aufgebaut, aber nicht so, dass es plötzlich langweilig wird. Zu Beginn ahnt man noch nichts von den Turbulenzen, die auf Armin zukommen. Doch die Geschichte kommt mehr und mehr ins Rollen. Gegen den Schluss spitzt sich die heikle Lage zu und die Spannung erreicht ihren absoluten Höhepunkt.
 
Eglis Stil gefällt mir sehr gut, weil er die Sätze mit vielen Adjektiven ausschmückt. Er redet aber nicht um den heissen Brei herum. Egli beschreibt auch sehr gut die Gefühle der Personen. So erreicht er, dass der Leser und die Leserin näher dabei sind. Er versteht es, die Situation so zu beschreiben, dass eine fesselnde Atmosphäre entsteht, die einen nicht mehr loslässt. Auch das Bild auf dem Umschlag weckt sehr starke Gefühle des Unheimlichen und Ungewissen in mir.
 
Ich würde das Buch jugendlichen Lesern von 12 bis 15 Jahren empfehlen. Es ist eines der besten, das ich je gelesen habe.
 
 
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sRezensierte Jugendbücher der Klasse 3w KSOe (HS 2000/2001):
 
Jules Verne: Von der Erde zum Mond
 
Zusammenfassung
Jules Verne (geb. 8.2.1828, gest. 24.2.1905) beschreibt in diesem Roman seine Vorstellungen davon, wie zu seiner Zeit eine Reise zum Mond hätte ausschauen können. Während dem amerikanischen Bürgerkrieg hat sich ein sehr reicher Klub gebildet: der Gun-Klub. In diesem Klub müssen alle Mitglieder z.B. eine Waffe erfunden oder verbessert haben. Zudem sollte man nicht zu knapp bei Kasse sein. Doch nach dem Bürgerkrieg haben die Mitglieder des Gun-Klubs keine Arbeit mehr. Nun hat dessen Präsident, Impey Barbicane, eine Idee, die den Gun-Klub retten könnte. Er will die Kenntnisse der Mitglieder nützen, um ein Projektil zu bauen, das zum Mond geschossen werden soll. Als dieser Vorschlag angenommen wird, macht man sich an die Planung des Projekts. Geldmittel müssen organisiert, ein Teleskop gebaut sowie ein Projektil mit dazugehöriger Kanone gegossen werden. Am 1. Dezember, um 22 Uhr 46 Minuten und 40 Sekunden, ist es dann soweit. Das schön eingerichtete Projektil wird mit seinen Insassen (darunter auch Hunde) abgeschossen...
Von dieser Geschichte gibt es eine Fortsetzung mit dem Titel Die Reise zum Mond.
 
Persönliche Meinung
Das ist eine schöne Geschichte. Teils ist sie aber leider ein bisschen langatmig, was das Lesen des Buches erschwert. Aber ansonsten ist sehr schön und genau sowie mit viel Phantasie beschrieben, wie so ein Raketenstart hätte aussehen können. Ich lese aber lieber unkomplizierte und kurzweilige Bücher.
 
von Florian Schläfli, 3w (HS 2000/01)  
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Jules Verne: In 80 Tagen um die Welt
 
Zusammenfassung
In 80 Tagen um die Welt - jeder hat wohl in irgendeiner Weise schon von dieser Geschichte gehört, in der ein reicher englischer Gentleman namens Fogg versucht, in 80 Tagen die Welt zu umrunden heute kein Problem, aber im Jahre 1872 galt dies als fast unmöglich. Aber eben nur fast!
Alles beginnt am 2. Oktober 1872 in einem vornehmen Londoner Club bei einer Partie "Whist" (engl. Kartenspiel). Phileas Fogg nimmt eine Wette an, die schon von Anfang an verloren scheint: Er will eben in 80 Tagen um die Welt reisen. Der Wetteinsatz: 20'000 englische Pfund! So nimmt alles seinen Lauf: Mr. Fogg und sein Diener Passepartout reisen, sich in Richtung Osten fortbewegend, rund um die Welt, von Europa nach Afrika, von dort nach Asien und über Amerika wieder nach Europa. Unterwegs erleben sie zahlreiche Abenteuer, unter anderem retten sie eine Inderin, die am Ende der Reise mit Phileas Fogg den Bund der Ehe schliesst, vor dem Scheiterhaufen. Die ganze Zeit über werden sie von einem britischen Agen-ten namens Fix, der Fogg fälschlicherweise für einen Bankräuber auf der Flucht hält, rund um den Globus verfolgt. Viele Gefahren drohen, die Reise zu verlängern, was den Verlust von 20'000L bedeuten würde. Doch jedes Mal gelingt es Fogg hauptsächlich mit Geld (Bestechung etc.) die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Als Fix ihn jedoch kurz vor dem Reiseziel in London verhaftet und einsperrt, scheint die Wette endgültig verloren. Doch Passepartout merkt plötzlich, dass bei einer Erdumrundung in Richtung Osten ein Tag abgezählt werden muss. Als sich dann herausstellt, dass Fix sich die ganze Zeit geirrt hat, ist alles in Butter: Fogg wird freigelassen, gewinnt die Wette und ist ausserdem glücklich verheiratet.
 
Persönliche Meinung
Auch bei diesem Buch hat Jules Verne seinem Namen als hervorragendem Autor wieder einmal alle Ehre gemacht. Es vermittelt sowohl Spannung als auch Lebendigkeit. Das Buch ist hervorragend geschrieben, gut verständlich (nicht zu viele Fremdwörter) und angenehm zu lesen. Ein Meisterwerk! Ich kann es nur empfehlen!
Viel Spass beim Lesen!
 
von Silvan Sdzuy, 3w (HS 2000/01)
 
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Lisa Tetzner: Die schwarzen Brüder
 
Zusammenfassung
Bis weit ins 19. Jahrhunderts hinein verkauften arme Tessiner Bergbauern ihre acht- bis fünfzehn-jährigen Söhne als Kaminfeger nach Mailand, um wenigstens knapp über die Runden zu kommen. Dort mussten die verkauften Kinder unter erbärmlichsten Bedingungen durch die finsteren und verrussten Kamine klettern und diese mit blossen Fingern reinigen. Das war eine schwere und anstrengende Arbeit. Die meisten Jungen verhungerten oder starben irgendwann an einer schlimmen Krankheit. Der einzige Trost, den sie hatten, war ihr Bund der "Schwarzen Brüder".
Diese Geschichte erzählt von einem solchen Jungen. Von einem Jungen namens Giorgio, dem es nach vielem Leid und vielen Verlusten gelang, mit ein paar seiner Brüder einen Weg zu finden, aus dieser "Sklaverei" zu entfliehen und nach vielen Jahren wieder in seine Heimat und zu seiner Familie zurückzukehren.
 
Persönliche Meinung
Dieses Buch hat uns sehr gefallen. Nicht nur, weil es sehr eindrücklich und spannend geschrieben ist, sondern auch, weil es auf wahren Begebenheiten beruht und einen dadurch sehr nachdenklich stimmt. Es ist aber trotzdem so geschrieben, dass man es in jedem Alter und immer wieder lesen kann, ohne dass es langweilig wird. Wir können nur immer wieder sagen: Dieses Buch ist ein Muss!
 
von Melanie Wanner und Angela Berchtold, 3w (HS 2000/01)
 
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Klaus Schädelin: Mein Name ist Eugen
 
Zusammenfassung
Das Buch handelt von einem Jungen namens Eugen, der mit seinen beiden Freunden Wrigley und Eduard vielen Leuten Streiche spielt. Jedes Kapitel erzählt von einem neuen Streich. Im Buch wird beschrieben, wie Eugen seiner Tante Melanie ihr "zweites Hochzeitskleid" entwendet, wie er und seine Freunde das Gebiss ihres Lehrers stehlen und im Wald vergraben, wie Wrigley sich einen Ritterhelm aufsetzt und diesen nicht mehr absetzen kann, wie die drei ein paar Münzen mit einem Lötkolben erhitzen, sie den Leuten vor die Füsse werfen und beobachten, wie sich die geldgierigen Leute daran die Finger verbrennen...
 
Persönliche Meinung
Wir fanden, dass das Buch lustig und interessant ist. Jedoch ist es grammatikalisch schwer geschrieben. Jeder Streich wird amüsant dargestellt und von kleinen Bildern begleitet. Witzig ist auch das Nachwort, mit seinem integrierten "hochdeitschen Sprachführer zum Eugen". Mein Name ist Eugen ist ein absolutes Muss für alle.
 
von Manuela Groh und Karin Bühler, 3w (HS 2000/01)
 
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Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz
 
Zusammenfassung
Ein in der Wüste Sahara abgestürzter Pilot wird bei seinen Reparaturarbeiten von einem kleinen Jungen gestört. Der kleine, sonderbare Junge beginnt, dem Fremden von seiner Herkunft zu erzählen... Mehr und mehr erfährt der Leser die geheimnisvolle Geschichte des Männchens, das von seinem Planeten und seiner Freundin, einer Blume, erzählt: "... Wenn aber das Schaf die Blume frisst, so ist es für ihn, als wären plötzlich alle Sterne ausgelöscht! Und das soll nicht wichtig sein?" Er konnte nichts mehr sagen. Er brach plötzlich in Schluchzen aus. Die Nacht war hereingebrochen. Ich hatte mein Werkzeug weggelegt. Mein Hammer, mein Bolzen, der Durst und der Tod, alles war mir gleichgültig. Es galt auf einem Stern, einem Planeten, auf dem meinigen, hier auf der Erde, einen kleinen Prinzen zu trösten...
Mit den Erzählungen seiner spannenden Reise lehrt der kleine Prinz dem Piloten und uns Le-sern das Denken und Fühlen mit dem Herzen. Weshalb er seine liebe Blume verliess, über was er mit dem König eines anderen Planeten sprach und was ihm ein Geograph über seine Arbeit erzählte, erfahren wir aus den Gesprächen des Jungen mit dem Erzähler, der sich mitten in der Wüste die Welt neu erklären lässt.
 
Persönliche Meinung
Dieses Buch ist ein Kinderbuch für grosse Kinder und alle, die sich verzaubern lassen wollen, von einem Kind mit grossen und grossartigen Gedanken. Diese Geschichte, so traurig sie auch endet, ist ein wunderbares Werk von Antoine de Saint-Exupéry, dass seinen Platz in der Weltliteratur verdient.
 
von Brigitte Luginbühl und Mirjam Barmet, 3w (HS 2000/01)
 
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Selma Lagerlöf: Nils Holgersson
 
Zusammenfassung
Nils Holgersson ist ein grosser, schlaksiger und ungehobelter Bursche von ungefähr vierzehn Jahren. Er ist frech, quält alle Tiere, die auf dem Hof seiner Eltern leben, und zudem schert er sich keinen Deut darum, was um ihn herum läuft, denn er ist ein geborener Faulpelz.
Eines Tages, als seine Eltern am Sonntagmorgen in der Kirche der Predigt zuhören und Nils dieselbe Predigt nachlesen sollte, weil er sich geweigert hatte, mitzugehen, taucht ein Wichtelmännchen auf. Diese kleine Märchenfigur verwandelt Nils Holgersson in einen Wichtel und damit beginnt sein Unglück... Schon auf dem Hof wird er von den Tieren gepiesakt und muss am eigenen Leibe erfahren, was es bedeutet, geplagt zu werden. Schliesslich sieht sich der freche Junge im Körper eines Wichtels gezwungen, mit einer Gänseschar eine Reise, die durch ganz Schweden führen wird, anzutreten. Die Gänse fliegen von Schonen im Süden über Lappland im Norden wieder zurück nach Schonen. Auf diesem Weg lernt Nils Holgersson eine Menge Tiere kennen, er begegnet Haushunden, Eichhörnchen, Mardern und anderen Lebewesen; er hilft kranken Tieren und befreit auch einige aus ihrer Gefangenschaft. Und endlich sieht er ein, dass auch diese Geschöpfe Schmerz empfinden.
Dieses Buch sollte ursprünglich den schwedischen Kindern das eigene Land näher bringen. Das ist auch gelungen. Es hatte einen Riesenerfolg: Schon ein Jahr nach dem Erscheinen der Erstausgabe wurde das Buch in viele andere Sprachen übersetzt.
 
Zur Autorin
Selma Lagerlöf, die Autorin, wurde 1858 in Mrbaka in Värmland geboren. Schon im Alter von drei Jahren erkrankte sie an Kinderlähmung, was nicht sehr vielversprechend aussah, um eine Karriere als Reiseschriftstellerin zu machen und erst noch berühmt zu werden. Sie lernte je-doch wieder gehen, litt aber bis an ihr Lebensende an den Folgen ihrer Krankheit. Später besuchte sie ein Lehrerinnenseminar und unterrichtete darauf zehn Jahre. Danach begann sie in der Welt herumzureisen und auch ihre Begeisterung für das Schreiben wuchs. Bald erschien ihr erster Roman Gösta Berling, der sie ziemlich rasch bekannt machte. Auf eine Bitte zweier Lehrer hin schrieb sie die Geschichte des Nils Holgersson, die in der schwedischen Originalausgabe beinahe sechshundert Seiten umfasst. Die deutsche Ausgabe umfasst etwas mehr als dreihundert Seiten. Selma Lagerlöf erhielt 1909 den Nobelpreis. Im Jahre 1914 wurde sie als erste Frau in die Schwedische Akademie gewählt. Sie starb 1940 auf ihrem Gut in Mrbaka.
 
Persönliche Meinung
Das Buch hat uns sehr gut gefallen. Durch die Geschichte von Nils, die mit derjenigen von anderen Menschen und vor allem mit derjenigen von Tieren verwoben ist, erfährt man sehr viel über das Land Schweden und auch über seine Bewohner. Man erhält einen Einblick in die Welt der Tiere, die in diesem Buch eine sehr wichtige Rolle spielen. Sie haben eine eigene Persönlichkeit und können mit Nils sprechen. Dadurch erfährt er ihre Sorgen und Nöte, und auch der Leser wird daran erinnert, dass die Natur etwas Wunderbares ist, das man schützen und pflegen muss. Nils' Wandlung von einem Tierquäler zu einem Tierfreund ist sehr spannend erzählt und man möchte immer mehr über Nils und seine Abenteuer erfahren. Das Buch ist eigentlich ein Kinderbuch, aber auch Erwachsene haben die Möglichkeit, noch einmal die Welt aus Tier- und Kinderaugen zu sehen.
 
von Melanie Müller und Karin Rindlisbacher, 3w (HS 2000/01)
 
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Rudyard Kipling: Das Dschungelbuch
 
Zusammenfassung
Dieses Buch wurde von Rudyard Kipling (geb. 1865, gest. anfangs 20.Jh) geschrieben. Inventions nannte er seine Erzählung. Der Autor wurde in Indien geboren, was auch auf seine Erzählung grossen Einfluss hatte. Die Fragen, die er sich oft stellte, waren z.B.: "Muss es nicht herrlich sein, frei im Walde herumzuschweifen, keine Schule, kein Mensch, der etwas von einem will?"
Diese Freiheit gibt er Mowgli, dem Jungen, der als kleines Kind, das gerade erst das Gehen gelernt hat, in den Dschungel kommt. Wie er dort hinkommt, bleibt ein Rätsel. Mowgli wird in ein Wolfsrudel aufgenommen und wächst wie ein Wolf auf. Er spricht deren Sprache und lernt die Gesetze des Dschungels kennen. Er hat aber nicht nur Freunde sein Todfeind ist der Tiger Shere Kahn. Mowgli ist damals dem Tiger entkommen, als er in den Wolfsbau seiner zukünftigen Familie lief. Shere Kahn wollte, dass ihm das Menschenkind ausgeliefert wird, weil er es als seine Beute betrachtete, doch er bekam es nicht. Als Mowgli ungefähr 13 Jahre alt ist, wird er vom eigenen Rudel verstossen und kehrt zu den Menschen zurück. Doch überall auf seinen Wegen begleitet ihn Baloo, ein grosser, schon etwas älterer Bär, der dem Jungen die Gesetze des Dschungels beibringt und ihm Bagheera, einen schwarzen, gefürchteten Panther, vorstellt. In der Zeit, in der er im Dschungel lebt, lernt er sehr viele nützliche Dinge, um dort überleben zu können. Eines Tages trifft er wieder auf Shere Kahn, und der Kampf auf Leben und Tod beginnt.
 
Persönliche Meinung
Liebt man phantasievolle, träumerische Geschichten, so ist dieses Buch zu empfehlen. Es ist ausgezeichnet dazu geeignet, dem üblichen Alltag für eine kurze Zeit zu entfliehen...
 
von Sandra Dunckel und Philine Zumstein, 3w (HS 2000/01)
 
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Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Meer
 
Zusammenfassung
Seit Monaten fährt ein alter Mann, von einem Jungen begleitet, aufs Meer hinaus, Tag für Tag, ohne auch nur einen einzigen Fisch zu fangen. Die Eltern des Jungen sagen, dass der alte Mann jetzt bestimmt für immer salao sei, was soviel wie "kein Glück haben" bedeutet. Der Junge darf daraufhin nicht mehr mit dem alten Mann auf die See fahren. In seiner Verzweiflung entschliesst sich der alte Mann, noch einen Versuch zu wagen, und fährt erneut hinaus. Er fängt schliesslich nach langem Kampf den grössten Schwertfisch seines Lebens. Die Heim-fahrt wird dann jedoch zur Tragödie. Beute und Fischer werden von Haien attackiert. Er kämpft einen langen, vergeblichen Kampf und unterliegt. Am Ende seiner Kräfte angekommen, lan-det er im Hafen, an der Seite seines Bootes ein zerrissener und völlig wertloser Fisch-ka-da-ver. Der Junge, der inzwischen ein höchst erfolgreicher Fischer geworden ist, hört vom tragischen Kampfe seines alten Freundes und beschliesst, ihm zu helfen. Am nächsten Tag fahren beide wieder aufs Meer hinaus... gemeinsam.
 
Persönliche Meinung
Mit diesem Werk erreichte Hemingway zweifellos den Gipfel seiner Erzählkunst. Ich finde die Geschichte in diesem Buch wunderbar, sie zeigt das Bild einer starken Freundschaft zwischen einem alten Mann und einem jungen Knaben, aber auch die Tragödie eines einsamen Menschen und dessen Zweikampf, in dem er Sieger und Unterlegener zugleich ist!
 
von Manuel Coimbra, 3w (HS 2000/01)
 
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Anne Frank: Das Tagebuch der Anne Frank
 
Zusammenfassung
Anne fängt mit 13 Jahren an, ein Tagebuch zu führen. Darin schildert sie ihr Leben während zweier Jahre in Amsterdam, wo sie sich, während in Europa der zweite Weltkrieg tobt, im Hinterhaus eines Geschäfts versteckt hält. Dort halten sich mit ihr acht Juden auf, die wie sie vor den Nazis geflohen sind. Nach zwei Jahren ständiger Angst werden sie schliesslich von den Nazis entdeckt, da ein Lagerarbeiter sie verraten hat.
Anne Frank wird mit ihrer Schwester nach Bergen-Belsen gebracht, wo sie zwei Monate vor der Befreiung Hollands an einer Krankheit stirbt. Ihr Vater überlebt als einziger von den acht Juden, die sich zusammen mit Anne, im Hinterhaus versteckt hatten, und veröffentlicht die erste Fassung von Annes Tagebuchs.
 
Persönliche Meinung
Das Buch ist sehr beeindruckend und es ist erstaunlich, wie gut Anne für ihr Alter schreiben kann. Obwohl Anne ausschliesslich das Leben während zweier Jahre in einem Hinterhaus beschreibt, wirkt das Buch nie langweilig. Es ist sehr tragisch, wenn man bedenkt, wie knapp vor Ende des Krieges Anne Frank und ihre Familie entdeckt wurden. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte.
 
von Sandra Müller und Esther Summermatter, 3w (HS 2000/01)
 
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Michael Ende: Momo
 
Zusammenfassung
Momo ist ein kleines Mädchen, das ganz alleine in der Ruine eines Amphitheaters wohnt. Sie hat sehr viele gute Freunde, die täglich für sie sorgen. Eigentlich könnte man meinen, dass Momo ein sehr angenehmes Leben führt. Doch leider ist das nur eine Illusion. Bösartige Männer, die grauen Herren, wollen den Menschen die Zeit rauben, indem sie alle Leute in der gan-zen Stadt davon überzeugen, die Zeit nicht einfach nur zu vertrödeln, sondern sie sinnvoll zu nützen. Dies gelingt ihnen auch bei allen ausser bei Momo. Das Mädchen kommt ihnen nämlich auf die Schliche. Als sie an einem Sommerabend draussen sitzt, sieht sie plötzlich eine Schildkröte zu ihren Füssen. Auf ihrem Rückenpanzer stehen mit leuchtenden Buchstaben die Worte 'Komm mit' geschrieben. Ängstlich folgt Momo ihr. Die Schildkröte, sie heisst Kassiopeia, führt Momo zu Meister Hora, der Momo beschützen will. Er ist es, der die ganze Macht über die Zeit hat, welche er vor den grauen Herren retten will. Wenn Momo wieder friedlich leben will, muss sie die grauen Herren alle vernichten, indem sie eine schwierige Aufgabe löst. Gelingt es ihr, die Menschen und damit auch die Zeit zu retten?
 
Persönliche Meinung
Mir persönlich gefällt dieses Buch sehr gut, weil es so unrealistisch ist. Es ist auch ein biss-chen kompliziert. Man muss sehr genau lesen, um diese Geschichte zu verstehen. So einfach, wie sie auf den ersten Blick scheint, ist sie nämlich gar nicht. Ein grosser Vorteil ist, dass man sich beim Lesen ganz in eine Person (z.B. Momo) hineinversetzen kann. Dann packt es einen auch richtig, man fiebert mit. Es ist wirklich ein tolles und interessantes Buch, und ich kann es jedem weiterempfehlen.
 
von Jessica Mäder, 3w (HS 2000/01)
 
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Daniel Defoe: Robinson Crusoe
 
Zusammenfassung
Robinson ist der Sohn eines Kaufmanns aus England. Schon als kleiner Junge hatte er immer das Bedürfnis seine Umwelt zu erkunden. Deshalb ist er auch nicht sehr begeistert davon, dass er eines Tages das Geschäft seines Vaters übernehmen und somit in England bleiben soll. Er heuert gegen den Willen des Vaters auf einem Schiff als Matrose an und fährt auf der Route Afrika-England einige Jahre lang hin und her. Bis das Schiff eines Tages von Piraten überfallen wird und Robinson in Gefangenschaft gerät. Bei diesen Piraten dient er eine Zeit lang, bis sich die Gelegenheit zur Flucht ergibt. Er schnappt sich ein Fischerboot und segelt auf gut Glück los. Nach einigen Tagen Fahrt trifft er auf ein portugiesisches Schiff, das ihn nach Brasilien bringt. In Brasilien lässt er sich nieder und wird Plantagenbesitzer, wodurch er in kurzer Zeit reich wird. Aber auch dieser Lebensstil verliert langsam seinen Reiz und er beschliesst zurück nach England zu fahren.
Auf der Fahrt nach England wird das Schiff von einem Sturm erfasst und an einer abgelegenen Insel in der Karibik an Land gespült. Robinson überlebt als Einziger. Er merkt sehr bald, dass die Insel unbewohnt ist und er nicht fliehen kann. Also richtet er sich häuslich ein. So lebt er etwa sechsundzwanzig Jahre lang ohne Kontakt mit irgendeinem Menschen. Bis er einen von Insulanern gefangenen Farbigen rettet, den er Freitag nennt. Er lehrt ihn die englische Sprache und bekehrt ihn zum Christentum. Mit ihm lebt er, bis eines Tages Meuterer auf Robinsons Insel landen, die ihren Kapitän aussetzen wollen. Robinson und Freitag befreien den Kapitän und seine Anhänger und schlagen die Meuterei nieder. Zum Dank bringt ihn der Kapitän zurück nach England, nachdem Robinson fast achtundzwanzig Jahre auf dieser einsamen Insel in der Karibik verbracht hat.
 
Persönliche Meinung
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, da Defoe es versteht, sich perfekt in Robinson hineinzuversetzen, und die Eindrücke von Robinson und das, was in ihm vorgeht, als er auf der einsamen Insel landet, sehr spannend wiedergibt. In der ganzen Zeit, die Robinson auf der Insel verbringt, fällt er immer wieder in eine Frustration und wird fast verrückt. Diese Momente beschreibt Defoe immer wieder verblüffend spannend, wodurch es einem auch niemals verleidet weiterzulesen.
 
von Stefan Berchtold, 3w (HS 2000/01)
 
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Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte
 
Zusammenfassung
Der Farmer Shelby hat sehr viele Schulden und so muss er ein paar Sklaven verkaufen. Der Käufer entscheidet sich für Tom und einen kleinen Jungen namens Harry. Shelby willigt ungern ein, da Tom sein bester und klügster Sklave ist. Doch sonst müsste er seine ganze Farm verkaufen! Harrys Mutter belauscht zufällig das Gespräch über den Verkauf der Sklaven und flüchtet mit ihrem Sohn. Da Tom nicht mit ihr fliehen will, wird er verkauft. Er wird auf einem Schiff mit anderen Sklaven zu einem Sklavenmarkt gebracht. Als ein kleines Mädchen, ein Passagier des Schiffes, in den Fluss fällt, rettet sie Tom. Der reiche Vater des Mädchens kauft dem Sklavenhändler Tom ab. Inzwischen hat sich Harrys Mutter vor ihren Verfolgern gerettet, indem sie über den vereisten Fluss gerannt ist. Dort wird sie von Quäkern aufgenommen, die sie nach Kanada zu ihrem ebenfalls geflohenen Mann bringen. Tom lebt zufrieden und glücklich bei der Familie des kleinen Mädchens. Er ist sehr traurig, als sie an einer Krankheit stirbt, da die zwei gute Freunde geworden sind. Der Vater des kleinen Mädchens wird bei einer Messerstecherei ermordet. Obwohl dieser Tom versprochen hatte, dass alle Sklaven frei werden würden, werden sie nun verkauft. Tom kommt zu einem grausamen Herrn, bei dem er schrecklich gequält wird. Doch er flieht nicht, obwohl er ein Angebot von der ehemaligen Liebhaberin seines Herrn bekommt. So flieht diese ohne ihn, nachdem sie erfahren hat, dass ihre Tochter, Harrys Mutter, in Kanada lebt. Tom jedoch wird weiter gequält, da er nicht ein Aufseher der Sklaven werden will. So ist es zu spät, als Shelbys Sohn kommt, um ihn freizukaufen. Tom stirbt an den Folgen der Schläge, als Shelbys Sohn gerade ankommt.
 
Persönliche Meinungen
Wir finden das Buch sehr gut, da es einem zeigt, wie schrecklich die Sklaverei in den USA war. Wir meinen, dass jeder dieses Buch lesen sollte, um sich darüber klar zu werden, dass die Sklaverei eines der grössten Verbrechen gegen die Menschheit ist. Das Buch ist in einer einfachen und verständlichen Sprache geschrieben. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Personen sich gefühlt haben. Wir empfehlen dieses Buch jedem weiter.
 
von Stefanie Kremer und Sabrina Schuler, 3w (HS 2000/01)  
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