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Wintersportlager 2009

 

 
Tourenlager Diemtital vom 9. bis 14. Februar 2009

"Nationales Lawinenbulletin Nr.97, für Montag 9. Februar 2009
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Kurzfristige Entwicklung
Am Montag ist es im Norden zunächst stark bewölkt mit Aufhellungen am Nachmittag.... Die Mittagstemperatur auf 2000m liegen bei minus 6 Grad im Norden und minus 4 im Süden. Der Wind weht mässig bis stark aus Nordwerst und dreht im Tagesverlauf auf West. Er verfrachtet den lockeren, oberflächennahen Schnee.
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Tendenz für Dienstag und Mittwoch
Mit stürmischem Westwind fällt am Dienstag vor allem im Westen Schnee. Am Mittwoch sind im Norden weitere Schneefälle zu erwarten, im Süden ist es mit Nordwind meist sonnig. Die Lawinengefahr steigt gebietweise leicht an."


Was wird uns diese Woche wohl bescheren? Werden wir auf eine Tour gehen können oder eher das Skigebiet Grimmialp kennen lernen? Mit diesen Gedanken reiste ich am Montagmorgen mit 16 Jugendlichen ins Diemtigtal. Auf der Grimmialp erwarteten uns Christina und Roman, die mit einem Auto voller Esswaren angereist waren. Essen und Gepäck wurden auf das Pistenfahrzeug verladen und zur Unterkunft transportiert. Christian Tschudi (Bergführer) führte uns auf die Alp Nidegg, wo wir ein tolles Lagerhaus bezogen. Am Nachmittag gab es ein Barryvoxtraining mit Wettbewerb.
Am Dienstag fuhren wir mit dem Postauto talabwärts nach Houete. Unser Ziel war der Meniggrat, doch wurde die Alphütte Gründli zum Gipfel, wo wir von dem stürmischen Wind Schutz fanden. Nach einer kurzen Rast eilten wir zu Tale, um das Postauto erreichen, das uns zurück bringen sollte - vergebens. Die Wartezeit wurde mit Kickerfahren oder zu Fuss verkürzt.
Mittwochs ging's nochmals mit dem Postauto in die Houete, diesmal mit dem Tagesziel Turnen. Leider hatten wir an diesem Tag auch kein Gipfelglück, dafür wurden wir mit super Pulverschnee auf der Abfahrt entschädigt.
Am Donnerstag stiegen wir bei starkem Schneefall in das Wildgrimmi auf. Auch an diesem Tag erreichten wir die Spitze nicht, dafür stäubte jede Menge Pulverschnee auf der abenteuerlichen Waldabfahrt.
Wir erwachten am Freitag bei eisigen Temperaturen und stahlblauem Himmel. Was für ein Wochenabschluss! Aber auch bei diesem super Wetter standen wir auf keinem Gipfel. Zu viel Treibschnee in den steilen Hängen versperrte uns den Weg.
Am Samstag war das Wetter wieder grau und erneut fiel Schnee. Dies war uns aber egal, da wir das Lagerhaus wieder auf Vordermann bringen mussten, bevor es zurück nach Zürich ging.
Rückblickend hatten wir ein super Lager: Wir gingen täglich auf eine Tour, hatten Pulverschnee vom Feinsten auf den Abfahrten, eine ausgezeichnete Unterkunft, gutes Essen, eine Schanze, um neue Sprünge zu trainieren und keine Unfälle.

Fabio Casetti, J+S Leiter

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