Ski- und Snowboardtourenlager
Bivio, 14. -18. Februar 05
Text: Fabio Casetti, J+S-Leiter
Auch dieses Jahr organisierte die KSOe (Kantonsschule Oerlikon) ein Tourenlager mit
Unterstützung der JO- Uto/Manegg. Da mit der Vorbereitung eher spät begonnen
wurde, konnte man den Ort nicht mehr frei wählen - man musste dort hin gehen, wo noch ein Lagerhaus frei war. Und so fuhren wir am 14. Februar 05 um halb neun mit dem Zug Richtung Chur. Von dort ging es mit dem Postauto nach Bivio. In Bivio angekommen, mussten wir zuerst die Unterkunft suchen, wir wurden schnell fündig und konnten vorerst mal das Gepäck deponieren, wir wussten jedoch nicht, wo der Schlüssel zu den Räumlichkeiten war. Nachdem der Schlüssel organisiert war und wir die Tourenkleidung angezogen hatten, starteten wir zu einer kurzen Ausbildungstour.
Ein wenig ausserhalb von Bivio mussten wir vorerst LVS (Lawinen - Verschütteten -
Suchgerät) suchen. Es war ziemlich kalt und der Ausflug wurde kurz gehalten.
Zum Abendessen gab es Gemüsesuppe mit Brot und Käse.
Am Dienstag, 15. Februar ist das Tagesziel der Roccabella (2730 m. ü. M.).
Das Wetter ist fürchterlich, es schneit, windet und ist eisig kalt. Ich kehrte
mit einem Teil der Gruppe ohne Gipfelerfolg um. Ich war erleichtert, als wir unten
waren, denn die Abfahrt war wegen der Witterung Kräfte raubend. Alle Teilnehmer
waren froh, dass es zum Mittagessen eine warme Suppe gab. Bis zum Abendessen blieb
noch genügend Zeit, um ins Hallenbad zu gehen oder sich beim Kicker bauen
auszutoben. Zum Abendessen kochte Miriam, Jona und ich Älplermagronen.
Leider war am Mittwoch, 16. Februar das Wetter noch nicht besser.
Und so machten wir nur eine kleine Tour auf die Alp Natons. Zum Glück
war eine Alphütte offen und wir konnten uns kurz aufwärmen. Wer
nach der kurzen Abfahrt noch nicht genug hatte, fellte gleich nochmals auf die
Alp, um die Abfahrt ein zweites Mal zu geniessen. Nach der Abfahrt hatten wir
noch einen abenteuerlichen Aufstieg entlang dem Fluss. Am Abend bereiteten Michèle,
Ramon, Markus und ich einen Spagettiplausch mit Tomatensauce, Carbonara und Pesto zu.
Endlich wurde das Wetter gut. Der Himmel stählern blau, aber leider war
es bereits Donnerstag und das Lager ging dem Ende zu. Wir fuhren am Morgen mit zwei
Minibussen nach Sur. Von dort ging es zu Fuss über die Alp Flix auf die Falotta
(2455 m. ü. M. ). Auf der Falotta teilten wir uns in zwei Gruppen. Die einen fuhren
zurück nach Sur, die anderen mit einem Zwischenaufstieg nach Tinizong. Es war
eine herrliche Abfahrt durch stiebenden Pulverschnee. Zum Abendessen zauberte Thomas
Coq au vin auf den Tisch und als Nachtisch buk Laura Apfelwähe.
Die fünf Tage gingen viel zu schnell vorbei, und es ist bereits Freitag,
der 18. Februar unser letzter Lagertag. Als erstes mussten wir die Unterkunft säubern,
danach gingen die einen auf die letzte Tour und die anderen auf den Skilift oder in das
Restaurant. Um viertel nach drei fuhren wir mit dem Postauto wieder zurück nach Chur,
von wo es weiter nach Zürich ging.
Die Woche war genial: Christian unser Bergführer machte mit uns tolle Touren.
Und Christina hat ein super Lager organisiert. Vielen Dank an beide.
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