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Autorenlesung von Bart Moeyaert

 

 
Text: Franziska Häfliger, 1j
Fotos: Christian Müller

Bart Moeyaert, 1964 in Brugge/Belgien geboren, ist ein flämischer Kinder- und Jugendbuchschriftsteller. Am Freitag, 16. Januar 2009 durften wir einer Lesung des Autors beiwohnen. Er erzählte uns über seine Kindheit, die Eltern und seine Brüder. Die Mutter hatte sich eigentlich immer eine Tochter und einen Sohn gewünscht. Doch ihr Wunsch ging nicht in Erfüllung. Heute hat sie sieben Söhne! Der jüngste von ihnen ist Bart Moeyaert. Als Bart in die Schule kam, begeisterte er sich sofort für die Buchstaben. Mathematik interessierte ihn nie so sehr wie das Schreiben und Lesen. Auf dem Schulweg sang er oft vor sich hin und schrieb sich nachher die Lieder auf. Später begann er Geschichten zu schreiben, die er sich vorstellte. Da er in der Klasse nicht so beliebt war, erfand er Geschichten, in denen er mit seinen Schulkollegen tolle Sachen erlebte. Es gab darin auch ein Mädchen, das nur in seiner Phantasie existierte. Später schrieb er an einer Geschichte, die immer länger wurde; es wurde schliesslich sein erstes Buch: "Liselotte und Leander". Da war er gerade mal 19 Jahre alt. Er schrieb weiter und bekam 1998 für das Buch "Blosse Hände" erstmals einen Preis. Heute gehört er zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren von Belgien.
Die Erzählung von Moeyaert war sehr spannend und ich fand es auch gut, dass wir ihm am Schluss noch Fragen stellen konnten. Mir gefiel es, dass er so viel über sich preisgab. An anderen Lesungen erzählen die Autoren nur über ihre Bücher, Moeyaert hingegen erzählte über sich selber und gab uns dadurch einen persönlichen Einblick in sein Leben.