Serenade 2008 Summernight
Chiara Krause, 5v
Fotos: Sven Sprunger, 3p
Es ist sicherlich einer der wärmsten Abende dieses Frühjahrs, an dem sich die KSOe von ihrer besten musikalischen Seite präsentiert. "Summernight" , das Thema des Abends, gewählt aus dem Musical "Grease" von 1972, zieht Interessierte in Scharen an. Ungeachtet der drückenden Hitze herrscht reges Treiben in der Aula. Es werden Noten aufgestellt, Küsschen der lieben Verwandtschaft verteilt, und manch ein Musiker hat nombreuse Fans, die mit wildem Gestikulieren und vor allem Rufen bereits die Akustik des Saals überprüfen. Die Unterstufenchorsänger sind alle in "Grease" Montur erschienen, wobei gewisse ehemalige Sängerknaben zu bemängeln haben, dass der Haargel fehle, ein Detail, findet das Publikum.
Souverän eröffnet die Combo unter der Leitung von Herrn Meienberg die "Summernight" vor voll besetzter Aula. Das ehrenwerte Publikum, zum grössten Teil aus Schülerschaft und Eltern bestehend, klebt bald richtiggehend auf den Sitzen, zum Glück lassen sich die Programmflyer perfekt zu Fächern umfunktionieren. Auf die Combo folgen Rhythmusgruppen und Unterstufenchöre, die mit ihren Stücken mitreissen, und das Publikum wiederholt zum klatschen und mitsingen bringen. Als interessanter Effekt trägt die gesamte Rhythmusgruppe ein Leuchtband am Handgelenk, das von den hinteren Plätzen aus im Dunkeln an bunte Glühwürmchen erinnert. Die Pausen zwischen den Acts nutzt man um sich gegenseitg Mut oder Lob zuzusprechen. Mut brauchen sie alle, die älteren Musiker zittern nicht weniger vor Lampenfieber als die 2.Klässler, obwohl am ganzen Abend eine entspannte Atmosphäre herrscht, mit einem Publikum, das gerne auch den einen oder anderen Versprecher im Songtext toleriert. Während sich der Chor an Stücke der Siebziger hält, werden in den Bandworkshops doch eher andere Töne angeschlagen, deren Lautstärke wohl nicht dem Geschmack der älteren Zuhörer entspricht, aber die Freude und der Einsatz, die auf der Bühne gezeigt werden, überzeugen auf ganzer Linie. Die angenehme Musik des Jazz-Ensembles bildet einen ruhigen Kontrast zur zwischenzeitlich enstehenden Hektik im Bühnengeschehen. Den krönenden Abschluss macht die Big Band, freundlicherweise von mehreren Ehemaligen unterstützt, die versierten Schüler demonstrieren in vielzähligen Soli ihr Können. Dank gebührt unbestritten der Band, die die Chöre sicher unterstützt und durch den Abend begleitet hat. Man kann wirklich von einem in jeder Hinsicht gelungenen Abend sprechen, und während manch einer froh ist nächstes Jahr ein Drittklässler zu sein, freuen wir Zuhörer uns auf die nächste Serenade.












